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Alterswohnsitz: Früh genug dran gedacht?

 
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Boris C
Mitglied


Anmeldedatum: 12.11.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 21:25    Titel: Alterswohnsitz: Früh genug dran gedacht?

Also mal ehrlich: Als nicht akut Betroffener habe ich vieles hier im Forum aus Interesse gelesen und bei manchem einen kalten Schauer bekommen.

Die Frage Wohin, wenn man mal nicht mehr so kann, wie man will scheinen sich die meisten immer erst zu spät zu stellen. Sobald man nicht mehr ganz so kann wie man will und etwas Hilfe benötigt, fällt man den Angehörigen zur Last. Und dann kommen gleich Alters- und Pflegeheime ins Gespräch.

Ich hab schon einige dieser Heime aus der Nähe gesehen, und diejenigen, in denen man sich ein lebenswertes Leben vorstellen kann, sind sauteuer. In Amerika hatte man erste Ansätze mit kleinen Städten rein für Senioren. Die ganze Infrastruktur ist da zwar perfekt, aber wer will nur unter Senioren wohnen?

Wenn man viele Jahre gearbeitet hat und endlich die Rente kommt, sollte es eigentlich ein Grund zum feiern sein. Man hat endlich die Zeit, die Dinge zu tun, wofür einem die Arbeit die Zeit genommen hat. Aber das alter bringt es mit sich, dass man Stück für stück weniger kann. Das was man machen kann, sollte man dennoch so lange wie möglich noch selbst tun.

Inzwischen gibt es dazu ein paar gute Konzepte. Man zieht zum Rentenbeginn um in eine komfortable Wohnung mit passendem Schnitt und einer guten Raumaufteilung. Keine Wohnheim Zimmer von der Stange, in der jede Wohnung gleich aussieht.

Früher waren ältere Menschen mittendrin, und es gab immer Neuigkeiten, immer was zu sehen. Was bringt da eine abgeschiedene Seniorenwohnanlage? Stadtnahe Wohnungen mit direktem Zugang zur Innenstadt und zu Parkanlagen sind da wichtig.

Die Wohnungen sind bei diesen Konzepten ohne Hürden gestaltet, sodass es trotzdem keine Probleme gibt, wenn man einen Rollstuhl benötigt oder Bettlägerig wird. In erster Linie geht es darum, so lange wie möglich selbstbestimmt mit hoher Lebensqualität zu Wohnen und nicht plötzlich den Umzug ins Heim und damit den Nullpunkt von häuslicher Wärme, Nähe und Lebensqualität zu erreichen. Betreuungsangebote und verschiedene Hilfsdienste direkt auf dem Gelände gehören in diesen Konzepten dazu. Diese kann man nutzen, wenn man sie benötigt, muss es aber nicht. In einer solchen Anlage weiss man, dass immer jemand da ist, wenn man jemanden brauchen sollte. Und trotzdem wird man nicht in eine Schublade gesteckt und abgeschoben. So stelle ich mir anltersgerechtes Wohnen vor.

Ein Beispiel für ein solches Projekt habe ich hier gefunden:

http://www.kurfuersten-carree.de

Solche Wohnungen sind natürlich recht teuer, aber immerhin ist das Geld in die Wohnung investiert und geht nicht wie Miete verloren. Darüber hinaus könnten auch Angehörige mit in die Wohnung investieren und so was für die eigene finanzielle Absicherung tun. Wenn man dann noch eine Denkmalschutzimmobilie erwischt, kann man dazu noch steuern Sparen, was ja sonst bei Immobilien nicht mehr möglich ist.

Ich frage mich nun, ob ich für meine Altersvorsorge den Kauf einer solchen Immobilie planen sollte.

Hat das jemand von euch so gemacht?
Wie sind eure Erfahrungen?
Stimmen die Vorteile, die man so auf den ersten Blick sieht?

Viele Grüße,
Boris
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irene gast
Gast





BeitragVerfasst am: 31.01.2008, 11:05    Titel:

hallo Boris
wir haben ihren artikel gelesen und sind auch der meinung das man im alter mit jung und alt zusammen leben sollte.wir lernen von ihnen sie lernen von uns.für uns haben wir eine andere lösung gefunden.wir haben unser erstes haus verkauft alls die kinder aus dem haus warenund ein neues kleines behindertengerechtes haus
gebaut.das heißt ohne keller ohne treppen.und das mitten in einer neuen wohnsiedlung.
mit der nachbarschaft kommen wir sehr gut aus und helfen uns gegenseitig.und das ist eigentlich das was wir wollten.wir haben unser eigenes reich und sind doch nicht alleine.
ich hoffe das sie ähnliche gute erfahrungen machen.
gruß Irene
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