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Tödliche kardiale Risiken von Haloperidol

 
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Lutz Barth - IQB
Mitglied


Anmeldedatum: 17.04.2007
Beiträge: 127
Wohnort: Bremerhaven

BeitragVerfasst am: 25.09.2007, 08:46    Titel: Tödliche kardiale Risiken von Haloperidol

„Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA warnt vor schweren Herzrhythmusstörungen, zu denen es nach der intravenösen Gabe von Haloperidol kommen kann. Das Antipsychotikum Haloperidol wird normalerweise oral verabreicht. Bei akuten schizophrenen Symptomen oder psychomotorischen Erregungszuständen kann es jedoch auch intravenös verabreicht werden. In dieser Applikation kann es zu Verlängerungen der QT-Zeit kommen, worauf in den deutschen Fachinformationen auch hingewiesen wird.“ »»»

Quelle: Deutsches Ärzteblatt (online.de) – 18.09.07 >>> zur Mitteilung >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29858

Kurze Anmerkung (L. Barth):

Vgl. dazu auch den interessanten, wenn auch zum Nachdenken anregenden Link zum Chat-Thema „Haldol - Teufelszeug oder Geschenk des Himmels?“:
„Gerade bei präfinalen Patienten oder Demenzkranken wird ziemlich häufig Haldol angesetzt - zufällig hab ich mitgekriegt, wie die zwei Assis unserer Station darüber diskutiert haben, eine war davon begeistert, die andere hat gemeint, sie ordnet es in der Regel nicht an. Was haltet Ihr davon? Meine Recherchen im Internet haben bei mir eher gemischte Gefühle hinterlassen.“
Quelle: Medi-Learn >>> http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=36611

In den Chatbeiträgen widmen sich einzelne Forumsteilnehmer u.a. der Frage, ob „geriatrische Demenzpatienten systematisch mit Haldol abzuschirmen“ seien.

Vgl. ferner „Hirnschäden durch Haloperidol“
„Die Behandlung von Methamphetamin-Überdosierungen mit dem Neuroleptikum Haloperidol führt möglicherweise zu irreversiblen Hirnschäden. Davor warnen Forscher im Journal of Neuroscience (2007, 27: 5895-5902). Bei Versuchstieren kam es zu einer schweren Schädigung von Teilen der Substantia nigra.“ »»»

Quelle: Deutsches Ärzteblatt (online.de) – 31.05.07 >>> zur Mitteilung >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28644
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