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forumadmin Site Admin
Anmeldedatum: 26.02.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 08.11.2007, 14:00 Titel: Verkehrsrisiko Senioren? |
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Beitragsübernahme aus dem Blog
Verkehrsrisiko Senioren?
Nach einigen Meldungen über Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Senioren ist die Diskussion über das „Risiko Senioren im Straßenverkehr“ wieder im vollen Gang. So war unlängst in einigen Radio- und Fernsehsendungen die Forderung nach einem Seniorenführerschein zu hören. Dieser Seniorenführerschein soll den Senioren nur noch Fahrten im Umkreis von max. 20 km um ihren Wohnort erlauben. Experten gehen davon aus das sich auf diese Weise das Unfallrisiko von Senioren stark absenken lässt, da sich die Senioren ja nur noch in einem Umkreis bewegen der ihnen bekannt und vertraut ist. Auch mögliche Unfälle durch Erschöpfungszustände, die bei längeren Fahrten bei Senioren häufig auftreten sollen, ließen sich auf diese Weise vermeiden.
Reaktionen zu “Verkehrsrisiko Senioren?”
# otto
Am 27. Juli 2007 um 18:39 Uhr
Also ich finde die Idee mit dem Seniorenführerschein super. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass manche Senioren einfach nicht mehr hinters Steuer gehören. Auch ein Bekannter von mir hat vor kurzem einen Unfall mit einem Senior gehabt, der mit der Verkehrsführung in der für ihn fremden Stadt absolut überfordert war. Der ist einfach bei rot über die Ampel gefahren und meinem Bekannten voll in die Seite gekracht.
# linux
Am 28. Juli 2007 um 13:15 Uhr
Also mal ganz ehrlich, jetzt hier alle Senioren über einen Kamm zu scheren geht ja wohl auch zu weit. Natürlich gibt es viele Senioren die nicht mehr so reaktionsschnell wie früher sind und aus diesem Grund langsamer und vorsichtiger fahren, aber das jetzt alle Senioren nur noch im Umkreis von 20 km unterwegs sein dürfen kann ja wohl auch keine Lösung sein. Erstens Mal ändert das ja wohl kaum was an der Reaktionszeit der Senioren und zum zweiten wollen die Senioren ja mobil bleiben damit Sie sich nicht nur im Umkreis von 20 km bewegen können. Dann könnten sie ja auch mit Bus und Bahn fahren. Außerdem kann man ja auch nicht sagen jeder der 60 oder älter ist darf jetzt nur noch mit Seniorenführerschein fahren, gerade weil die Generation die jetzt in dieses Alter kommt ja auch viel fitter und mobiler ist wie die Generationen davor. Also freiwillige Prüfungen der Straßenverkehrstauglichkeit und Sicherheitstrainings fände ich da die bessere Lösung. Außerdem sollte man auch immer bedenken, dass die meisten schweren Unfälle immer noch von den unter 25 Jährigen verursacht werden. Soll man da jetzt auch einen Führerschein U25 einführen mit dem die dann nur noch im Umkreis von 25 km fahren dürfen??
# Uschi
Am 30. Juli 2007 um 13:42 Uhr
Nur ganz kurz :
bis 67 arbeiten, mit 60 den Seniorenführerschein machen oder gar die Fahrerlaubnis abgeben ???
Ich frage mich, mit welchen Diskriminierungen wir in unserem Land noch leben müssen !!!!
Wie geht man in unserem Land mit den Älteren um - nur geduldet, in vielen Ländern dieser Erde werden die Alten verehrt !!!!
# Erwin
Am 30. Juli 2007 um 14:00 Uhr
Echt nicht zu fassen! Ich wäre eher für einen Intelligenztest für Politiker!!
# rena48
Am 22. August 2007 um 18:24 Uhr
Ich muss Linux recht geben, man kann nicht alle Senioren über einen Kamm scheren. Da ich selbst bis vor 4 Jahren noch berufsmäßig (Taxi) viel unterwegs war, habe ich festgestellt, dass es solche und solche gibt. Jedoch bin ich der Meinung, man sollte, genau wie bei den Berufskraftfahrern, generell für Autofahrer ab 60 Jahren eine MPU (Medizinisch psychologische Untersuchung) einführen. Dabei würde dann mit Sicherheit der Streu vom Weizen getrennt. Denn diese Reaktionstests und der Gesundheitsscheck zeigt dann wirklich, wer noch in der Lage ist ein Auto zu führen. Ich selbst habe einige Senioren erlebt, die unter Schwerhörigkeit litten und Sraßenschilder erst lesen können, wenn sie kurz davor sind.
Sogar ein Nachbar von mir, das Auto seines Vaters ist mittlerweile runderneuert, regt sich immer wieder über seinen Vater auf. Der Vater bekommt das Auto noch nicht mal mehr aus der Garage, muss der Sohn rausfahren. Der Sohn bat ihn, doch endlich das Auto stehen zu lassen, bevor etwas gravierendes passiert. Kommentar des Vaters: Ich fahre bis ich am Lenker sterbe. Das nennt man Altersstarrsinn und diese Fahrer gibt es auch.
# otto
Am 23. August 2007 um 12:46 Uhr
Hier ist mal wieder das beste Beispiel das ein Seniorenführerschein eingeführt werden sollte: hier klicken
Manche sollten in dem Alter einfach kein Auto mehr fahren. |
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Boris C Mitglied
Anmeldedatum: 12.11.2007 Beiträge: 3
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Verfasst am: 12.11.2007, 21:59 Titel: Führerscheinprüfung nochmal |
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Jeder Autofahrer kennt den typischen "Mann mit Hut" oder die "Oma beim Abbiegen":
Fahrer die erheblich zu langsam sind, übervorsichtig wenn es um das einfahren in Kreuzungen oder das Überholen geht, oder die in machen Situation blind losfahren und große deutlich sichtbare Verkehrsteilnehmer nicht wahrnehmen.
All das erhöht das Unfallrisiko oder provoziert Unfälle.
Die Ursachen:
- zu wenig Fahrpraxis
- vermindertes Reaktionsvermögen
- vermindertes Sehvermögen
Natürlich sind das Dinge, die typisch für ältere Menschen sind. Das mit der fahrpraxis gilt aber genauso für den Fahranfänger, wie für die Gattin, die vom Herrn der Schöpfung nicht ans Steuer gelassen wird.
Damit betrifft es absolut alle altersstufen.
Ich selbst bin begeisterter Auto- und Motorradfahrer und habe auch schon diverse Fahrsicherheitstrainings hinter mir. Ich fahre gerne mal schnell und sportlich. Dennoch glaube ich, dass die wirklichen Mittel, den Verkehr sicherer zu machen auf der Hand liegen:
- Tempolimit 140
- Fahrsicherheitstraining als Pflichtteil der Fahrschule
- Fahrtauglichkeitstest & Training alle 8 Jahre
Im Fahrtauglichkeitstest sollten Reaktionsvermögen und Sehstärke, ganz rudimentäre Kenntnisse der Verkehrsregeln sowie die praktische Verkehrstauglichkeit geprüft werden. Dazu können hier Änderungen der Verkehrsregeln vermittelt werden.
Wer nicht selbst gespürt hat, wie sich ein Auto oder Motorrad bei Aquaplaning, einem Reifenplatzer oder auf eisglatter Fahrbahn verhält, ist trotz Theorie nicht auf ein solches Ereignis vorbereitet und fährt nicht entsprechend vorsichtig.
Das Tempolimit bedarf keiner Erklärung. Auch wenns weh tut: Diese Maßnahmen würden wirklich helfen.
Viele Grüße,
Boris |
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sprint Mitglied
Anmeldedatum: 27.02.2007 Beiträge: 22
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Verfasst am: 13.11.2007, 16:30 Titel: |
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Das Problem der schlechten Autofahrer betrifft nicht nur Senioren. Es gibt unter den jüngeren Leuten mindestens genau so viele die superschlecht Auto fahren wie bei Senioren. Ich habe fast jeden Tag welche vor mir, die schleichen über die Straßen, nehmen einem die Vorfahrt weil sie nicht schauen und lauter solche Sachen. Das hat aber nichts mit dem Alter zu tun. Manche sind entweder übervorsichtig und kriechen deshalb und andere wiederum sind mit ihren Gedanken nicht beim Autofahren und bauen so fast Unfälle und bekommen das nicht mal mit. Das macht mich immer rasend und ich reg mich dann immer schrecklich auf, aber diese Fahrer bemerken nicht mal wie schlecht sie fahren. Normalerweise ist sowas ja auch Verkehrbehinderung, aber die Polizei interessiert sich eher für die Raser. Das man oft wegen solchen Kriechern dazu wird interessiert keinen.
Mit dem Tempolimit kann ich BorisC nur zustimmen. Meistens kann man eh nicht schneller fahren als 130 weil man direkt wieder ein Auto vor sich hat. Außerdem ist man nur geringfügig später an seinem Ziel wie die Raser. Die Idee mit dem Fahrersicherheitstraining während der Fahrschule und den Fahrtauglichkeitstest alle 8 Jahre finde ich gut, die Frage ist nur wie wird das finanziert. Ich will ja nicht alle 8 Jahre viel Geld ausgeben um weiterfahren zu dürfen und so ein Fahrersicherheitstraining ist ja auch nicht umsonst. Fahrschule alleine ist heutzutage schon teuer genug. Wenn sowas sehr kostengünstig oder die Tests sogar umsonst gemacht würden wäre das auf jeden Fall für die Akzeptanz in der Bevölkerung besser.
Gruß sprint |
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irene1 Gast
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Verfasst am: 14.02.2008, 15:34 Titel: |
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ich denke das unsere ältere fahrgeneration angst davor
hat,von uns jüngeren generation quasi entmündigt zu
werden.wir wollen ihnen vorschreiben wann wir ihnen
ihre mobilietät nehmen.ja,dann kommt der berühmte altersstarsinn.schließlich sind sie ein leben lang auto
gefahren und jetzt soll das auf einmal nicht mehr gehen?
wie werden wir später einmal damit umgehen?
werden wir einsichtiger sein?
es stimmt schon viele ältere menschen gehören nicht mehr hinter ein lenkrad und viele sehen das auch ein.
zum beispiel mein vater.obwohl meine mutter lauthals
protestierte,es war ja wesentlich bequemer mit auto,
blieb mein vater bei seinem entschluß,mit der begründung menschenleben in gefahr zu bringen,weil er sich nicht mehr ganz sicher beim autofahren fühlteund das durch das zurückgeben des führerscheins verhindern
kann.
mein vater ist über 4 0 jahre unfallfrei gefahrenund am anfang fühlte er sich wie beinamputiert,so kam es ihm
vor.doch seine entscheidung hat er nie bereut.und da
ziehe ich heute noch den hut vor ihm!!
ich hoffe für mich ,das ich auch einmal diese weise ent
scheidung treffen werde,wenn ich merke das es nicht
mehr geht.
ich wünsche euch noch einen schönen tag
gruß irene |
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Berghexe Mitglied
Anmeldedatum: 30.07.2010 Beiträge: 14
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Verfasst am: 31.07.2010, 14:17 Titel: |
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| Man kann das nicht verallgemeinern! Mancher ist mit 60 schon halb blind und taub, ein anderen hat im selben Alter noch auzgezeichnete Reaktionen und fährt vielleicht besser Auto als ein 25jähriger. Es sollte ab einem bestimmten Alter verpflichtende Überprüfungen durch den Arzt geben, ob ein "Senior" noch fahrtauglich ist. |
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