Archiv der Kategorie ‘Fachthemen‘

Neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen zum Thema Betreuung

Sonntag, den 11. Oktober 2009

Zwei Drittel aller Betreuungen werden in Deutschland ehrenamtlich durchgefĂŒhrt. Familienangehörige oder Freunde erledigen BankgeschĂ€fte oder ĂŒbernehmen BehördengĂ€nge, wenn jemand - aufgrund einer Erkrankung, Behinderung oder wegen des fortgeschrittenen Alters - nicht in der Lage ist, seine rechtlichen Angelegenheiten alleine zu regeln. Welche Auswirkungen hat eine Betreuung? Der neue Ratgeber der Verbraucherzentralen gibt alle wichtigen Informationen.

Rund 1,25 Millionen rechtliche Betreuungen gibt es in Deutschland. Eine Vielzahl von Rechtsvorschriften muss beachtet werden, wenn eine Betreuung ĂŒbernommen wird. Wer verhandelt mit Ärzten und Krankenkassen, korrespondiert mit Behörden und Bank? Wer beantragt Sozialleistungen, bezahlt Rechnungen und schließt Pflege- oder MietvertrĂ€ge ab?

Diese verantwortungsvollen Aufgaben verlangt Betreuerinnen und Betreuern einiges ab. Sie mĂŒssen das Wohl und die WĂŒnsche des Betreuten im Auge behalten und ihn zum Beispiel bei der Vermögensvorsorge oder der Beantragung von Sozialleistungen unterstĂŒtzen - schwierige Entscheidungen sind hĂ€ufig zu treffen.

Der Ratgeber “Betreuung - Rechtliche Sicherheit fĂŒr Betreuer, Betreute und Angehörige”, den die Verbraucherzentralen zusammen mit dem ARD Ratgeber Recht herausgegeben haben, ist ein informativer Wegweiser rund um die verschiedenen Aufgabenkreise des Betreuers. DarĂŒber hinaus gibt er praxisnahe Hinweise fĂŒr alle, die beim Thema rechtliche Betreuung vorsorgen wollen.

Bestellmöglichkeiten:
Der Ratgeber “Betreuung” kann zum Preis von 12,40 Euro inklusive Versand- und Portokosten gegen Rechnung bestellt werden beim:

Versandservice des vzbv, Heinrich-Sommer-Str. 13, 59939 Olsberg
Tel: 0 29 62 - 90 86 47
Fax: 0 29 62 - 90 86 49
eMail: versandservice@vzbv.de
Internet: ratgeber.vzbv.de

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv

Teilnehmer fĂŒr Online-Studie gesucht

Sonntag, den 19. Juli 2009

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
hiermit möchten wir, das Institut fĂŒr Psychogerontologie, Sie auf eine neue Studie auf unserem Internetportal GEROTEST aufmerksam machen, fĂŒr die wir noch Teilnehmer und Teilnehmerinnen suchen. In der Studie Beziehungspflege geht es darum, welchen Einfluss Aspekte wie Gesundheit, persönliche Einstellungen und Eigenschaften sowie BeziehungsqualitĂ€t auf Pflegeentscheidungen haben. Uns interessiert dabei besonders, wie man mit der potentiellen oder aktuellen PflegebedĂŒrftigkeit eines Angehörigen umgeht.

Der Link zur Studie lautet: http://www.gerotest.geronto.uni-erlangen.de/care/Beziehungspflege.php

Die Bearbeitung des Fragebogens nimmt ca. 25 Minuten in Anspruch. Am Anschluss der Studie erhalten Sie eine individuelle RĂŒckmeldung zu Ihren Ergebnissen. Teilnehmen kann dabei jeder, der einen Internetzugang hat. Die Daten werden anonymisiert erhoben und vertraulich behandelt.

Bei offenen Fragen wenden Sie sich bitte per EMail an Frau Margund Rohr: rohr@geronto.uni-erlangen.de
Wir wĂŒrden uns freuen, Sie als Teilnehmer zu gewinnen!

Quelle:

Dipl.-Psych. Margund Rohr
Institut fĂŒr Psychogerontologie
Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg
NĂ€gelsbachstr.25
91052 Erlangen

Finanzkrise! Bekomme ich mein Geld zurĂŒck?

Donnerstag, den 6. November 2008

Der Name Lehmann-Brothers ist spĂ€testens seit dem 15. September 2008, dem Tag, an dem die Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleistungsaufsicht gegenĂŒber der Lehmann Brothers Bankhaus AG ein VerĂ€ußerungs- und Zahlungsverbot erlassen hat, ein Begriff fĂŒr verlustreiche Geldanlagen. Insbesondere tausende Inhaber von Zertifikaten bangen seither um die RĂŒckzahlung ihres Geldes. Welche Chancen bestehen, etwas von den Ersparnissen wiederzusehen, soll im Rahmen einer von der Verbraucherzentrale Sachsen organisierten Veranstaltung erlĂ€utert werden. Am 11. November 2008 können sich dazu Betroffene und Interessierte ab 17.30 Uhr im Saal des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Grimmaische Straße 6 in 04109 Leipzig informieren lassen.
 
In den vergangenen Jahren erlebten Zertifikate einen Boom. Allein von Lehmann-Brothers wurden etwa 75 verschiedene Zertifikats- bzw. Anleihetypen auf den europĂ€ischen und damit auch auf den deutschen Markt gebracht. Andere Herausgeber, wie zum Beispiel die HSH Nordbank, taten es Ă€hnlich. Der Vertrieb erfolgte ĂŒber die ortsansĂ€ssigen Banken und Sparkassen. Verbraucher berichten, dass in den BeratungsgesprĂ€chen bei den Banken der Eindruck erweckt wurde, dass es sich bei dieser Anlageform um eine sichere Geldanlage handele. Das ist ein Indiz dafĂŒr, warum auch viele Zertifikate an Senioren verkauft werden konnten. In Hinblick auf die Sicherheit hat sich nun jedoch das Gegenteil herausgestellt.

Ist jetzt alles Geld verloren? Warum greift die Einlagensicherung nicht? Ist ein Vorgehen gegen die beratende Bank oder Sparkasse Erfolg versprechend? Wann wurden seitens des Bankberaters Pflichten verletzt, die einen Schadensersatzanspruch auslösen? Wie lange habe ich Zeit, meine AnsprĂŒche geltend zu machen? Welche Kosten können dabei auf mich zukommen?

Diese und weitere Fragen werden von der Verbraucherzentrale Sachsen und im Rahmen des Vortrages vom Fachanwalt fĂŒr Bank- und Kapitalmarktrecht, Herrn Kai Malte Lippke, beantwortet.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Bis zu 300 Prozent Mehrverbrauch durch fehlerhafte StromzÀhler

Mittwoch, den 27. August 2008

Berichte ĂŒber extreme Stromverbrauch-Rechnungen bewegen die Energieverbraucher so sehr wie kaum ein anderes Thema. Jetzt reagieren die Stromkonzerne, prĂŒfen selbst, was an Ihren GerĂ€ten nicht stimmt. In einem Fall ergab die Kontrolle des das Eichamts Köln unter Laborbedingungen einen zu hohen Verbrauch von sage und schreibe fast 300%.

Das Sat.1-Magazin “Akte 08″ deckt in seiner Ausgabe Ungenauigkeiten beim Verbrauch in Privathaushalten auf. Energiesparlampe, Öko-KĂŒhlschrank, Zeitschaltuhren: Um auf die steigenden Strompreise zu reagieren lassen sich die Deutschen immer mehr einfallen. Derweil könnte das “teuerste Problem” in den StromzĂ€hlern liegen, die zwar in den Haushalten montiert sind, aber den Energieversorgungsunternehmen bzw. ElektrizitĂ€tsnetzbetrieben gehören. Nunmehr zum zweiten Mal hat “Akte 08″ bei Stichproben im gesamten Bundesgebiet festgestellt, dass zahlreiche StromzĂ€hler nicht den tatsĂ€chlichen Stromverbrauch angeben. In allen FĂ€llen stellte der StromzĂ€hler den Verbrauch immer zu Ungunsten des Kunden dar. Nach dem ersten Fernsehbeitrag in der Sendung vom 1. Juli hatten sich zahlreiche Zuschauer bei “Akte 08″ mit dem Verdacht gemeldet, dass auch ihr StromzĂ€hler nicht korrekt misst.

Die erneuten ÜberprĂŒfungen fĂŒhrte der gerichtlich zugelassene Gutachter GĂŒnther WĂŒnsch (55) aus Leichlingen durch. Er stellte dabei fest, dass von ihm stichprobenartig ausgemachte ZĂ€hler in Privathaushalten den Energieverbrauch bis zu 50 Prozent höher angaben, als tatsĂ€chlich Strom verbraucht wurde. Mittlerweile schĂ€tzt der Experte, dass “40 bis 50 Prozent der alten ZĂ€hler nicht mehr genau laufen”. Im Normalfall zum Nachteil des Kunden. “Das ist ein extrem schlechtes Ergebnis fĂŒr die Verbraucher”, so WĂŒnsch.

Ein Beispiel: Bei Familie B. aus der NĂ€he von Kassel ist der bei der ÜberprĂŒfung gemessene ZĂ€hlerstand um 49 Prozent höher als der tatsĂ€chliche Stromverbrauch. Michael B. gegenĂŒber “Akte 08″: “Wegen des hohen Verbrauchs haben wir schon geglaubt, dass unsere elektrischen GerĂ€te defekt sind.” Die Familie ist entrĂŒstet, dass sie wegen des ungenauen StromzĂ€hlers Hunderte Euro pro Jahr zu viel bezahlt hat.

Die Spitze dieses Skandals jedoch, ist der Umstand, dass die Energieversorger, bzw. die ElektrizitĂ€tsnetzbetriebe fĂŒr die Dienstleistung des Messens und die Bereitstellung eines ZĂ€hlers auch noch ordentlich kassieren. Dieser Betrag, ist zwar in der Stromrechnung inkludiert, schlĂ€gt sich jedoch in Form der Netznutzungskosten bzw. der Messkosten wieder.

Die mk-group Clearing- und Abwicklungsstelle e.V., reagierte auf diese VorfĂ€lle sofort. Sie stellte eine Task Force “StromzĂ€hler” zusammen, mit der im gesamten Bundesgebiet zu einem einheitlichen Tarif von 85 Euro inkl. MwSt, StromzĂ€hler vor Ort durch einen Fachmann geprĂŒft werden. Gleichzeitig werden Stromfresser aufgespĂŒrt und die GrundsĂ€tze des Energiesparens und der Energieeffizienz werden erlĂ€utert.

Mittels PrĂŒfprotokoll wird die ÜberprĂŒfung der Richtigkeit des Messergebnisses der StromzĂ€hler festgehalten und der Energieverbraucher bei Abweichungen des ZĂ€hlermessergebisses bei der Durchsetzung seiner AnsprĂŒche gegenĂŒber dem jeweiligen Energieversorger, bzw. ElektrizitĂ€tsnetzbetriebes unterstĂŒtzt. Dieser Beistand wird sogar soweit reichen, dass die mk-group Clearing- und Abwicklungsstelle, die AnsprĂŒche fĂŒr die betroffenen Energieverbraucher, wenn notwendig auch gerichtlich durchsetzt. Martin Richard Kristek, Vorstand der mk-group: “Wir werden in einer solchen schwerwiegenden Angelegenheit, die Energieverbraucher nicht ihrem Schicksal ĂŒberlassen, sondern aktiv aufklĂ€ren und unterstĂŒtzen”. Weiter empfiehlt die mk-group Clearing- und Abwicklungsstelle bei einem so genannten ZĂ€hlertausch, auf die Vermessung des AltzĂ€hlers zu bestehen, da sonst mögliche Messungenauigkeit des AltzĂ€hlers nicht mehr nachgewiesen werden kann.

Die mk-group hat speziell fĂŒr diese Angelegenheit die Rufnummer 040 414 314 858, 24-Stunden besetzt, wobei sich jeder Energieverbraucher auch per mail unter office@mk-power.eu direkt melden kann. Die notwendigen Messungen werden in der Regel kurzfristig im gesamten Bundesgebiet durch die mk-group Clearing- und Abwicklungsstelle Energie e.V. erledigt.

Quelle: mk-group Clearing- und Abwicklungsstelle Energie e.V.

Internetportal fĂŒr Entscheider und FĂŒhrungskrĂ€fte

Dienstag, den 10. Juni 2008

Der im MĂ€rz 2008 gegrĂŒndete Fachverlag Pflegerecht Limited hat ein neues Fachportal fĂŒr Entscheider und FĂŒhrungskrĂ€fte in KrankenhĂ€user sowie stationĂ€ren und ambulanten Pflegereinrichtungen gestartet.

Eine zentrale SĂ€ule der Fachseite ist die Herausgabe des umfassenden Newsletters „pflegerecht.aktuell“. Herausgeber dieses Informationsangebots und verantwortlich fĂŒr das Fachportal ist der renommierte Rechtsanwalt, Autor und Dozent, Robert Roßbruch.

Das Online-Portal pflegerecht.com versteht sich als ein von Gesundheitswirtschaft, Politik und VerbÀnden unabhÀngiges Medium, es bietet eine umfassende juristische Plattform, die einen inter-disziplinÀren Ansatz verfolgt. Die Fachsite richtet sich in erster Linie an professionell agierende Entscheider mit Managementfunktionen in den verschiedenen Gesundheitsberufen sowie an KrankenhaustrÀger und EinrichtungstrÀger in der ambulanten und stationÀren Pflege.

Renommierte Rechtsexperten aus den Bereichen Gesundheits- und Pflegerechts stellen im Fachportal aktuelle und gesicherte Rechtsinformationen und Arbeitsmaterialien zusammen, darunter aktuelle Nachrichten, Stellungnahmen, kommentierte Rechtsprechung, praxisrelevante Mustertexte und Formulare.

Quelle: openpr.de; pflegerecht.com


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