Wieder 86-jährige um Geld betrogen
Montag, den 29. September 2008In den Nachmittagstunden des 24.09.2008 wurden Polizeibeamte der Polizeiwache Bernau in die Tobias-Seiler-Straße gerufen. Von hier aus hatte sich eine 86-jährige Frau gemeldet, die anscheinend zu einem Opfer eines dreisten Betruges geworden war.
Am Mittwoch, den 24.09.2008 gegen 12.30 Uhr klingelte es an der Wohnungstür der 86-Jährigen aus Bernau. Dort stand ein junger Mann vor der Wohnungstür, der sich als Postbote ausgab und zwei bestellte Steppbetten für eine Nachbarin abgeben wollte. Als die 86-Jährige einwilligte die Steppbetten entgegenzunehmen, gab der vermeintliche Postbote an, dass diese bestellte Ware bereits zu einem Teil angezahlt wurde, jedoch jetzt noch ein Restbetrag entrichtet werden muss. Die 86-jährige Geschädigte zahlte dem Unbekannten gutgläubig eine Summe von über 200 € Bargeld aus. Der unbekannte Mann übergab weder eine Quittung noch einen Zahlungsnachweis. Nach der Zahlung des Geldbetrages übergab der Mann die beiden Steppbetten und entfernte sich vom Grundstück der Tobias-Seiler-Straße. Im späteren Verlauf des Tages informierte die 86-Jährige ihre Nachbarin über die Annahme der Steppbetten. Diese gab jedoch an, dass sie keine solche Bestellung getätigt habe. Daraufhin informierte die Geschädigte umgehend die Polizei des Schutzbereiches Barnim.
Die Polizei fragt wer ist ggf. auf die gleiche Weise angesprochen worden und kann Angaben zu dem Tatverdächtigen machen? Sachdienliche Hinweise zu diesem Betrugsfall bitte an die Polizeiwache Bernau unter der Telefonnummer 03338/3610 oder jede andere Polizeidienststelle.
Im Zusammenhang mit den gestern gemeldeten Betrug aus Bernau weist die Polizei daraufhin, dass sich Trickbetrüger immer wieder neue Maschen einfallen lassen, um an das Geld gutgläubiger Bürger, vor allem auch älterer Menschen heran zu kommen. Die Polizei bittet grundsätzlich alle Bürger, die Opfer oder Zeuge einer solchen oder ähnlichen Straftat geworden sind, sich bei ihrer zuständigen Polizeidienststelle zu melden. Auch im Falle eines misslungenen Versuches, sollte das der Polizei mitgeteilt werden.
Seien Sie bitte grundsätzlich misstrauisch, wenn jemand, den Sie bisher nicht kannten, unter welchem Vorwand auch immer, mit Ihnen in Kontakt tritt! Besonders wenn es um Geld geht oder jemand Einlass in Ihre Wohnung begehrt, sollten Sie sofort eine Person des Vertrauens hinzuziehen.
Weisen Sie, als Familienmitglieder, Verwandte, Nachbarn und Betreuer von älteren Bürgern Eltern, Großeltern, Nachbarn oder zu betreuende Personen daraufhin, dass die Möglichkeit Opfer solcher Straftaten zu werden besteht und informieren Sie sie über die Vorgehensweise der Täter.
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt (Oder)


