Archiv der Kategorie ‘Tipps & Trends‘

Den richtigen Pflegedienst finden

Donnerstag, den 2. April 2009

Wie findet man den passenden Pflegdienst? Was ist bei einer gegenwärtiger Pflegebedürftigkeit zu beachten, wie muss ein Pflegevertrag aussehen, wie können die Pflegeleistungen abgerechnet werden? Ein neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen unterstützt Angehörige, Senioren und Pflegebedürftige bei all diesen Fragen.

Ambulante Pflegedienste

Auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause führen, das wünschen sich die meisten Menschen. Hilfe durch ambulante Pflegedienste ist dabei vielfach unentbehrlich. Jedes Jahr steigt die Zahl derer, die von mobilen Diensten betreut werden und dazu Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.

Pflegedienste haben sich in den letzten 10 Jahren zu einem immer wichtiger werdenden Teil des Gesundheitswesens in Deutschland entwickelt. Allein im Bereich der Pflegeversicherung wurden 2007 rund 500.000 Menschen von ambulanten Pflegediensten betreut. Jedes Jahr steigt diese Zahl um etwa weitere 10.000 Personen an.

Welche Eigenschaften müssen bei einer sehr guten Pflegequalität beachtet werden und worauf muss man unbedingt bei der Vertragsgestaltung achten? Wie Angehörige, Senioren und Pflegebedürftige all diese Probleme am besten lösen können - darüber informiert der neuer Ratgeber “Ambulante Pflegedienste” der Verbraucherzentralen.

Neben der nötigen Information durch den Pflegedschungel zeigt das Buch Alternativen zur häuslichen Altenpflege auf und gibt Tipps zum Umgang mit Krankenkassen. Checklisten und ein umfangreicher Adressteil runden die Neuerscheinung ab.

Bestellmöglichkeiten:
Der Ratgeber “Ambulante Pflegedienste” kann zum Preis von 12,40 Euro inklusive Versand- und Portokosten gegen Rechnung bestellt werden beim:

Versandservice des vzbv, Heinrich-Sommer-Str. 13, 59939 Olsberg

Tel: 0 29 62 - 90 86 47
Fax: 0 29 62 - 90 86 49
eMail: versandservice@vzbv.de
Internet: www.ratgeber.vzbv.de
Link zum Buch: Ambulante Pflegedienste

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Weitere kostenlose Informationen zu diesem und vielen weiteren Themen finden Sie auch in der Infothek von www.senioren-kompass.de

Die Suche nach dem “richtigen” Hausnotrufsystem

Freitag, den 21. November 2008

Checkliste unterstützt bei der Suche nach dem „richtigen Anbieter“
 
Viele ältere, insbesondere aber pflegebedürftige Menschen fühlen sich allein, einsam und unsicher. Sie fürchten, dass in einer Notsituation kein Arzt oder eine pflegende Person zur Stelle sind. Ein Hausnotrufsystem gibt diesem Personenkreis die Möglichkeit, sich in Notlagen bemerkbar zu machen.
Besonders geeignet ist es für Menschen, die ihre Selbstständigkeit erhalten wollen, aber durch Behinderung, chronische Krankheit oder altersbedingte Beeinträchtigung gefährdet sind und in Zwangslagen das Telefon nicht rechtzeitig erreichen würden.
Eher ungeeignet ist ein Hausnotrufgerät für Menschen mit Demenz. Es könnte sein, dass diejenigen den Notruf unkontrolliert betätigen und nicht in der Lage sind zu entscheiden, wann sie Hilfe benötigen.
 
Ein Hausnotrufsystem besteht aus einem elektronischen Meldesystem und einer Notrufzentrale, die Hilfe organisieren kann. Es gibt es heute Hausnotruf-Anbieter in ca. 350 deutschen Städten, die an eine der ca. 180 Zentralen gekoppelt sind. Insgesamt gibt es ca. 350.000 Nutzer, die an solche Zentralen mit einem Hausnotrufgerät angeschlossen sind.
 
Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projektes entstand eine Information für Verbraucher zum Thema „Hausnotrufsysteme“, so Marion Schmidt, Gesundheitsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen.
Darin wird erklärt, welche Leistungen ein Hausnotruf bietet, auf was beim Vertragsabschluss geachtet werden muss, welche Qualitätskriterien zu beachten sind, welche Kosten entstehen und wer sich an den Kosten beteiligt. Außerdem enthält sie auch eine Checkliste, welche bei der Auswahl eines „richtigen“ Anbieters unterstützt.
 
Die Information für Verbraucher ist in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen erhältlich. Sie steht auch unter  verbraucherzentrale-sachsen.de als Download kostenlos zur Verfügung.
 
Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Im Heim und zu Hause gut gepflegt

Donnerstag, den 20. November 2008

Neuer Ratgeber der Verbraucherzentrale
 
Als Pflegebedürftiger sollte man eine gute pflegerische Betreuung erwarten können oder sogar einfordern. Doch was ist „gute Pflege“? Sie ist festgelegt in so genannten Expertenstandards, die die Pflegequalität festschreiben. Diese Standards sind bindende Orientierungshilfen für Pflegeeinrichtungen.
 
Um gute von schlechten Pflegeangeboten unterscheiden zu können hat die Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern einen neuen Ratgeber veröffentlicht. Checklisten helfen zu erkennen, ob ein ambulanter Pflegedienst, Pflegeheim oder Krankenhaus nach den festgelegten Qualitätsstandards arbeitet. So können Pflegebedürftige oder deren Angehörige eine gute Entscheidung treffen bei der Auswahl der richtigen Pflegeangebote.
 
Der Ratgeber „Gute Pflege im Heim und zu Hause“ ist erhältlich in den Beratungsstellen der Neuen Verbraucherzentrale und kostet 7,90 Euro.
Auf Wunsch wird er auch zugesandt. Dann kommen 2,50 € Versandkosten hinzu. Zu bestellen ist er über das Servicetelefon (0381) 208 70 50 oder Internet  nvzmv.de.
 
Weitere Informationen finden interessierte Verbraucher anschaulich in der kleinen Broschüre „Patiententipps zu IGeL-Leistungen“. Diese gibt es als kostenfreien Download auf der Internetseite der Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e.V unter  nvzmv.de
 
Quelle: Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V.

Hilfe bei der Suche nach den richtigen Versicherungen

Mittwoch, den 19. November 2008

Verbraucherzentrale veröffentlicht neuen Ratgeber um sich besser abzusichern und Geld zu sparen
 
Im Jahr gibt jeder Deutsche (Säugling bis Senior) durchschnittlich mehr als 2000 Euro für private Versicherungen aus und dabei leider auch eine Menge Geld für unnötige oder zu teure Versicherungen. Von ihren Fehlern und Verlusten wissen die Betroffenen meist nichts.
 
Bei der Ermittlung des individuellen Versicherungsbedarfs hilft der neue 280-seitige Ratgeber der Verbraucherzentrale, klärt also, welche Versicherungen in welcher Lebenssituation wichtig und welche überflüssig sind. Alle Versicherungsarten werden dargestellt und bewertet und Anbieter mit günstigen Prämien für jede Versicherungssparte aufgeführt. Außerdem gibt das Buch Tipps, wie man aus teuren oder überflüssigen Verträgen herauskommt, was man bei einem Wechsel zu einer günstigeren Versicherungsgesellschaft beachten muss und worauf es beim Abschluss eines neuen Vertrages ankommt.
 
Der neue Ratgeber „Richtig versichert“ kostet 12,90 € und ist in allen Beratungseinrichtungen der Verbraucherzentrale Sachsen zu haben. Für zusätzlich 2,50 € für Porto und Versand kommt er – gegen Rechnung – auch in Haus.
Bestellen kann man über die Homepage unter verbraucherzentrale-sachsen.de oder telefonisch unter der Nummer 0211-3809555.
 
Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Durch richtiges Heizen mehrere Hundert Euro im Jahr sparen!

Donnerstag, den 23. Oktober 2008

Sind Ihre Heizkosten schon wieder gestiegen? Dann können Sie durch richtiges heizen nicht nur viel Geld sparen, sondern auch die Umwelt schonen! Hilfe bekommen sie bei der Verbraucherzentrale. Die Energieberater dort geben Ihnen zehn wertvolle Tipps:
 

1. Alte Heizkessel auswechseln

Moderne Heizungsanlagen verbrauchen rund 40 Prozent weniger Energie als alte Anlagen. Aus diesem Grund rechnen sich die Anschaffungskosten für ein neues Gerät sehr schnell. Sehr empfehlenswert sind u.a. Erdgas-Brennwertgeräte. Sie arbeiten mit höchster Effizienz, denn sie nutzen auch die Wärme des Abgases.

 2. Heizungsanlage pflegen

Die Wartung der Heizung ist für deren Funktionstüchtigkeit unerlässlich. Mangelnde Wartung führt zu Energieverlusten! Bereits eine Rußschicht von 1 mm an den Wärmeübertragungsflächen des Brennraumes erhöht den Brennstoffbedarf um bis zu 20 %.

3. Raumtemperatur senken

Wird die durchschnittliche Raumtemperatur um nur ein Grad gesenkt, spart das jährlich bis zu sechs Prozent der Heizenergie. Richtwerte für Raumtemperaturen sind:

Bad: 22 Grad

Wohn- und Kinderzimmer: 20 Grad

Küche: 18 Grad

Schlafzimmer: 16-18 Grad.

Senken Sie die Raumtemperaturen in den Nachtstunden um bis zu fünf Grad, ebenso wenn Sie die Wohnung für längere Zeit verlassen. Die Absenkung sollte bereits etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen erfolgen. An kalten Tagen sollte die Heizung niemals ganz abgeschaltet werden, da das Wiederaufheizen der Räume meist mehr Energie benötigt als leichtes Weiterheizen.

4. Richtig lüften

Ein kurzer und kräftiger “Durchzug” ist besser als Dauerlüften mit einem gekippten Fenster, denn beim Dauerlüften kühlen Wände und Möbel aus. Wenn das Fenster weit geöffnet wird, reichen je nach Außentemperatur zwei bis fünf Minuten. Vorher die Thermostatventile schließen!

5. Heizkörper nicht abdecken

Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie keinesfalls durch Vorhänge oder Heizkörperverkleidungen verdeckt oder mit Möbel zugestellt werden. Heizkörper, die sich in Nischen befinden, sollten zur Wand hin  gedämmt sein.

6. Wände dämmen

Die Dämmung der Außenwände hat entscheidenden Einfluss auf den Heizwärmebedarf. Mit geringem Aufwand können Wärmeverluste, z.B. durch ungedämmte Decken und undichte Fenstern und Türen, gesenkt werden. Wie sagen Ihnen die Energieberater der Verbraucherzentrale. Auch Rohrleitungen im Keller sollten umgehend gedämmt werden.

7. Heizlüfter aus

Der Dauerbetrieb elektrischer Heizlüfter ist Energie- und Geldverschwendung. Ausschalten!

8. Wasser nicht zu heiß heizen

Die Warmwassertemperatur sollte 45 bis 55 Grad nicht überschreiten. Je höher die Warmwassertemperatur, desto größer sind auch die Wärmeverluste der Warmwasserleitungen. Außerdem kommt es bei höheren Wassertemperaturen vermehrt zur unerwünschten Kalkausleitung, unschöne Flecken auf Armaturen und Fliesen sind die Folge. Zudem wird mehr„Kesselstein“ im Speicher und in den Rohrleitungen gebildet. In der Zeit, in der kein Warmwasser benötigt wird, sollte - wenn vorhanden -  die Zirkulationspumpe abgeschaltet werden. Das kann automatisch über eine Zeitschaltuhr erfolgen, deren Einbau nicht viel kostet.

9. Kaltluft verhindern

Durch manche Rollladenkästen und deren Spanngurtöffnungen zieht Kaltluft ins Haus. In den Hohlraum des Rollladenkastens sollten Sie eine Dämmplatte kleben und die Ränder des Deckels mit Klebeband verschließen. Rollläden und Vorhänge sind in der Nacht zu schließen, damit keine Wärme über die Fenster verloren geht.

10. Heizkörper entlüften

Achten Sie darauf, dass sich in den Heizkörpern keine Luft ansammelt. Ist zu viel Luft in den Heizkörpern, muss das Ventil länger und stärker aufgedreht werden, um eine ausreichende Wärmeabgabe zu erreichen. Dabei wird - relativ - mehr Heizenergie verbraucht.

Wenn Sie diese Hinweise beachten, können Sie mehrere Hundert Euro im Jahr sparen – je nach Größe des Hauses oder der Wohnung. Weitere Tipps rund um die Energieeinsparung gibt es bei Ihrer Energieberatung der Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e.V. – kompetent, unabhängig und aktuell.

Weitere Informationen auch im Internet unter nvzmv.de

Quelle: Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V.


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