Archiv des Tags ‘Altenheim’

Pflegehotline berÀt zum Thema Betreutes Wohnen

Dienstag, den 20. Mai 2008

Wer sich fĂŒr die alternative Wohnform Betreutes Wohnen interessiert, hat hier oft die Vorstellung, dass diese Wohnart ein umfangreiches Betreuungs- und Versorgungsangebot fĂŒr den dritten Lebensabschnitt ist. Zugleich soll auch fĂŒr einen evtl. Pflegebedarf vorsorgt werden. Die Art und der Umfang der möglichen Hilfen unterscheiden sich in der Praxis jedoch betrĂ€chtlich. Nicht selten kommt es vor, dass Ă€ltere Menschen mit völlig falschen Ansichten eingezogen sind oder Kinder in bester Absicht fĂŒr ihre Eltern eine Wohnung im Betreuten Wohnen gemietet haben ohne zu ĂŒberprĂŒfen, ob es die am besten passende Wohnform ist. An der Pflegehotline des Netzwerks Pflegeberatung beraten Experten zu Fragen rund um dieses Thema:

Hotline fĂŒr Interessierte:
montags und mittwochs von 10.00 bis 13.00 Uhr und
donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr

unter der Rufnummer 01803 – 77 05 003
(Der Anruf aus dem deutschen Festnetz kostet 9 Cent pro Minute; Mobilfunkpreise abweichend).

Folgendes sollte bei der Auswahl der richtigen Wohnform beachtet werden.

Wunsche und Bedarf: Am beginn des Wohnungschecks steht die Frage ob man wirklich umziehen will (muss) oder ob nicht eine altersgerechte VerĂ€nderung der eigenen Wohnung die bessere Alternative ist. GeklĂ€rt werden sollte darĂŒber hinaus, wie viel Hilfe und UnterstĂŒtzung etwa bei der HaushaltsfĂŒhrung und -organisation benötigt wird und wie verlĂ€sslich UnterstĂŒtzung in verschiedenen Bereichen durch Familie und Freunde oder durch externe Pflege- Dienstleister möglich ist. Auch sollte man sich ĂŒber die persönlichen Neigungen und Anforderungen rund um das Wohnumfeld im Klaren sein.

Einen Überblick verschaffen: Zurzeit gibt es leider nur lĂŒckenhafte Adresssammlungen von Einrichtungen des Betreuten Wohnens. Adressen gibt es bei den örtlichen Wohn- oder SozialĂ€mtern und den Wohn- und Pflegeberatungsstellen. Bei Wohnungen der engeren Wahl sollte nach Informationsmaterial ĂŒber die Anlage und nach Miet- und BetreuungsvertrĂ€gen sowie nach einer PreisĂŒbersicht gefragt werden. Hierbei ist besonders wichtig zu klĂ€ren, welche Leistungen und Kosten zu erwarten sind und welche Regelungen zu treffen sind.

Das Serviceangebote: Es sollte nach den Möglichkeiten der Pflege bei Krankheit und dauernder PflegebedĂŒrftigkeit gefragt werden. So gewinnt man einen Eindruck, ob im Pflegefall ein erneuter Umzug ausgeschlossen werden kann.

Alternative Wohnformen: Auch wenn die Prospekte mancher Anbieter einen anderen Eindruck erwecken wollen das Betreutes Wohnen ist nur eine von vielen Wohnformen im vorgeschritten Lebensalter. Vor einem Umzug sollte eingehend geprĂŒft werden, ob sich ambulant betreute Wohngemeinschaften oder andere alternative Modelle wie z.B. einer „Hausgemeinschaft im Altenheim“ fĂŒr den individuellen Bedarf als Wohnform besser eignen.

Quelle: Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V.

Weitere kostenlose Informationen zu diesem und vielen weiteren Themen sowie eine kostenlose Checkliste fĂŒr Pflegeheime finden Sie auch in der Infothek von Senioren-Kompass.

RĂ€uberischer Diebstahl im Pflegeheim

Freitag, den 4. Januar 2008

Leichte Verletzungen erlitt gestern Nachmittag ein 50-jĂ€hriger Mitarbeiter eines Pflegeheims als er die Beute eines Diebes zurĂŒckerobern wollte. Der Unbekannte hatte im kurzzeitig unbeaufsichtigten Empfangsbereich des Altenpflegeheims eine Geldbörse und eine Geldkassette entwendet. Als der Diebstahl von einer 50-jĂ€hrigen Mitarbeiterin bemerkt wurde, flĂŒchtete der TĂ€ter zunĂ€chst. Der Angestellte stellte den Mann wenig spĂ€ter und wurde im darauf folgenden Handgemenge mit einer Holzlatte geschlagen. Er ließ nun von dem Dieb ab, der seine Flucht fortsetzte, seine Beute allerdings in TatortnĂ€he verlor.

Quelle: Polizei Berlin

Einbruch in Seniorenwohnheim

Montag, den 26. November 2007

Das couragierte Handeln dreier Mitarbeiter einer Steglitzer Seniorenresidenz hat am 21.11.2007 zur Festnahme von zwei Wohnungseinbrechern gefĂŒhrt. Ein 36-jĂ€hriger Mitarbeiter des Pflegeheims in der Paulsenstraße sah zwei MĂ€nner aus dem Fester einer im ersten Obergeschoss liegenden Wohnung springen und davonlaufen. Gemeinsam mit zwei weiteren Zeugen nahm er die Verfolgung der vermeintlichen Diebe auf. Es gelang ihnen, einen der beiden TĂ€ter, einen bereits polizeilich bekannten 42-jĂ€hrigen Neuköllner, zu stellen und der Polizei zu ĂŒbergeben. Er hatte gemeinsam mit seinem 38-jĂ€hrigen Bruder, der im Zuge der weiteren Maßnahmen ebenfalls festgenommen wurde, Geld aus der Wohnung einer 85-JĂ€hrigen gestohlen.

Quelle: Polizei- Berlin

Nationales Demenz-Zentrum bis Ende 2008 errichtet

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Roadmap Gesundheitsforschung zeigt Zukunftsfelder

Die Bundesregierung stellt in den kommenden drei Jahren insgesamt 630 Millionen Euro fĂŒr die Gesundheitsforschung bereit. Davon fließt ein Großteil in die Erforschung bisher unheilbarer Krankheiten. Zudem wird ein hochmodernes nationales Demenz-Zentrum bis Ende 2008 errichtet.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan stellte in Berlin den Bericht “Roadmap Gesundheitsforschung” vor. Erstmals haben Fachleute damit einen wissenschaftsbasierten Ansatz fĂŒr die kĂŒnftige Gesundheitsforschung in Deutschland vorgelegt.
“Bei der Ausgestaltung des Gesundheitsforschungsprogramms der Bundesregierung wird die Roadmap eine bedeutende Rolle spielen”, sagte Schavan.

Wegweiser fĂŒr die medizinische Forschung

Die Gesundheitsforschung ist ein wichtiges Zukunftsfeld der so genannten Hightech-Strategie der Bundesregierung. Daher stellt das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) hierfĂŒr zwischen 2007 und 2010 insgesamt 630 Millionen Euro zur VerfĂŒgung.
Die Roadmap zeigt Herausforderungen und Chancen der Gesundheitsforschung auf. So empfehlen die Gesundheitsexperten in ihrem Bericht konkrete Forschungsfelder. Dazu gehören Asthma, Diabetes, Adipositas oder Demenz.
Erstellt wurde die Roadmap vom Gesundheitsforschungsrat. An dem breit angelegten Beratungsprozess nahmen rund 320 Forschende teil. Anschließend erörterten sechs Arbeitsgruppen verschiedene Krankheitsbereiche, in denen kĂŒnftig verstĂ€rkt geforscht wird. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen gehören dazu.

KrĂ€fte bĂŒndeln

Genauere FrĂŒherkennung, wirksamere Therapieformen und bessere PrĂ€ventionsmaßnahmen sind das Ergebnis konsequenter Forschung und Förderung.
“Wir stĂ€rken mit dem Gesundheitsforschungsprogramm den Transfer aus der Grundlagenforschung bis hin zur Patientenversorgung”, sagte Schavan.
Um das volle Potenzial der Gesundheitsforschung auszuschöpfen, mĂŒssen sich alle Beteiligten eng vernetzen. Ziel ist, “dass alle beteiligten Akteure - Bund, LĂ€nder, Hochschulen, UniversitĂ€tskliniken, Forschungseinrichtungen, Stiftungen und die Industrie - ihre KrĂ€fte in Zukunft noch besser bĂŒndeln”, sagte die Ministerin. Nur so kann der Kampf gegen heute noch unheilbare Krankheiten gewonnen werden.
Das BMBF berief 1990 den Gesundheitsforschungsrat (GFR). 2004 beschloss der GFR, fĂŒr das nĂ€chste Gesundheitsforschungsprogramm eine Roadmap der medizinischen Forschung zu erarbeiten. Diese liegt nun vor. Vorsitzender des GFR ist Professor Guido Adler vom UniversitĂ€tsklinikum Ulm.

Quelle: bundesregierung.de 

Noch Ratgeber zu Betreutem Wohnen erhÀltlich

Samstag, den 22. September 2007

„Wegweiser Betreutes Wohnen“ - noch einige Exemplare erhĂ€ltlich

Von dem vor einem guten halben Jahr vorgestelltem aktuellen Wegweiser zum Betreuten Wohnen sind noch einige Exemplare erhÀltlich.

Es ist das einzige Verzeichnis, das die Angebote im Bereich Betreutes Wohnen in Mecklenburg-Vorpommern auflistet, somit einen sehr guten Überblick gibt und den Vergleich ermöglicht. Beim „Servicewohnen fĂŒr Senioren“ leben Ă€ltere Menschen selbstĂ€ndig in einer abgeschlossenen Wohnung in einem passenden und seniorengerechten Umfeld und können zusĂ€tzlich, je nach BedĂŒrftigkeit, bestimmte Serviceleistungen (z. B. Mahlzeiten, kleine Reparaturen, bis hin zum Fahrdienst) in Anspruch nehmen. FĂŒr diesen zusĂ€tzlichen Service wird neben dem Mietvertrag ein gesonderter Vertrag abgeschlossen.

Restexemplare vom „Wegweiser Betreutes Wohnen“ gibt es zum Abholpreis von 2 Euro in allen Beratungsstellen der Neuen Verbraucherzentrale. FĂŒr zusĂ€tzlich 2 Euro fĂŒr Porto und Versand kommt die BroschĂŒre auch ins Haus.

Interessenten finden in der 200 Seiten starken BroschĂŒre fĂŒr 5.685 Wohnungen in 168 Einrichtungen detaillierte Angaben z. B. zur Wohnungsanzahl und -grĂ¶ĂŸe, zu Miete, Leistungen der Grundbetreuung und deren Kosten und Wahlleistungen. Enthalten sind auch die Kontaktdaten der Einrichtungen und deren TrĂ€ger. So ist es fĂŒr Senioren leichter, sich unter den vorhandenen Angeboten zurechtzufinden.

Bestelladresse: Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V., Strandstraße 98, 18055 Rostock. Telefonisch unter (0381) 208 70 50, Fax: (0381) 208 70 30, Internet: www.nvzmv.de, E-Mail: info@nvzmv.de

Quelle: Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V. 


Mr. Wong Webnews Icio Oneview Linkarena Folkd Yigg Del.icio.us Furl Google Blinklist Yahoo
Senioren-Kompass Bookmarken