Archiv des Tags ‘Altenpflege’

Wie Pflege zuhause tatsächlich gelingt - Rettung aus Polen

Sonntag, den 4. April 2010

Andere würden es gerne tun, wissen aber nicht, wie es geht. Ein brisantes Thema wird erstmals öffentlich – es geht um die häusliche Pflege mit Unterstützung europäischer Helferinnen,  rund 100.000 aus Ost- und Mitteleuropa arbeiten bereits in Deutschland. Ohne sie ginge oft nichts mehr, sie sind der einzige Ausweg für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, dennoch steht das Ganze meistens auf wenig legalem Boden.

Der Autor Georg Neumann hat für seine Eltern die Pflege zu Hause ermöglicht und schildert zunächst die persönlichen Erfahrungen mit einer solchen Hilfe. Die Familie suchte dabei stets nach Lösungen, wie den alten Menschen umfassende Hilfe zuteil wird und sich dennoch die Belastung der Familienangehörigen, Freunde und Helfer in zumutbaren Grenzen hält. Auch eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung für die an Alzheimer erkrankte Großmutter gelingt durch den liebevollen Einsatz der polnischen Frauen. 

Im zweiten Teil des Buches geht es um ganz konkrete Informationen zu den Hilfsangeboten, deren Organisation und Finanzierung sowie den rechtlichen Rahmen-bedingungen. Tipps zur häuslichen Betreuung von Demenzkranken und viele praktische Hinweise bis hin zur rechtlichen Vorsorge oder den notwendig werdenden  Heimaufenthalt runden diesen nützlichen Ratgeber ab.

Quelle:  Georg Neumann

Neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen zum Thema Betreuung

Sonntag, den 11. Oktober 2009

Zwei Drittel aller Betreuungen werden in Deutschland ehrenamtlich durchgeführt. Familienangehörige oder Freunde erledigen Bankgeschäfte oder übernehmen Behördengänge, wenn jemand - aufgrund einer Erkrankung, Behinderung oder wegen des fortgeschrittenen Alters - nicht in der Lage ist, seine rechtlichen Angelegenheiten alleine zu regeln. Welche Auswirkungen hat eine Betreuung? Der neue Ratgeber der Verbraucherzentralen gibt alle wichtigen Informationen.

Rund 1,25 Millionen rechtliche Betreuungen gibt es in Deutschland. Eine Vielzahl von Rechtsvorschriften muss beachtet werden, wenn eine Betreuung übernommen wird. Wer verhandelt mit Ärzten und Krankenkassen, korrespondiert mit Behörden und Bank? Wer beantragt Sozialleistungen, bezahlt Rechnungen und schließt Pflege- oder Mietverträge ab?

Diese verantwortungsvollen Aufgaben verlangt Betreuerinnen und Betreuern einiges ab. Sie müssen das Wohl und die Wünsche des Betreuten im Auge behalten und ihn zum Beispiel bei der Vermögensvorsorge oder der Beantragung von Sozialleistungen unterstützen - schwierige Entscheidungen sind häufig zu treffen.

Der Ratgeber “Betreuung - Rechtliche Sicherheit für Betreuer, Betreute und Angehörige”, den die Verbraucherzentralen zusammen mit dem ARD Ratgeber Recht herausgegeben haben, ist ein informativer Wegweiser rund um die verschiedenen Aufgabenkreise des Betreuers. Darüber hinaus gibt er praxisnahe Hinweise für alle, die beim Thema rechtliche Betreuung vorsorgen wollen.

Bestellmöglichkeiten:
Der Ratgeber “Betreuung” kann zum Preis von 12,40 Euro inklusive Versand- und Portokosten gegen Rechnung bestellt werden beim:

Versandservice des vzbv, Heinrich-Sommer-Str. 13, 59939 Olsberg
Tel: 0 29 62 - 90 86 47
Fax: 0 29 62 - 90 86 49
eMail: versandservice@vzbv.de
Internet: ratgeber.vzbv.de

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv

Den richtigen Pflegedienst finden

Donnerstag, den 2. April 2009

Wie findet man den passenden Pflegdienst? Was ist bei einer gegenwärtiger Pflegebedürftigkeit zu beachten, wie muss ein Pflegevertrag aussehen, wie können die Pflegeleistungen abgerechnet werden? Ein neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen unterstützt Angehörige, Senioren und Pflegebedürftige bei all diesen Fragen.

Ambulante Pflegedienste

Auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause führen, das wünschen sich die meisten Menschen. Hilfe durch ambulante Pflegedienste ist dabei vielfach unentbehrlich. Jedes Jahr steigt die Zahl derer, die von mobilen Diensten betreut werden und dazu Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.

Pflegedienste haben sich in den letzten 10 Jahren zu einem immer wichtiger werdenden Teil des Gesundheitswesens in Deutschland entwickelt. Allein im Bereich der Pflegeversicherung wurden 2007 rund 500.000 Menschen von ambulanten Pflegediensten betreut. Jedes Jahr steigt diese Zahl um etwa weitere 10.000 Personen an.

Welche Eigenschaften müssen bei einer sehr guten Pflegequalität beachtet werden und worauf muss man unbedingt bei der Vertragsgestaltung achten? Wie Angehörige, Senioren und Pflegebedürftige all diese Probleme am besten lösen können - darüber informiert der neuer Ratgeber “Ambulante Pflegedienste” der Verbraucherzentralen.

Neben der nötigen Information durch den Pflegedschungel zeigt das Buch Alternativen zur häuslichen Altenpflege auf und gibt Tipps zum Umgang mit Krankenkassen. Checklisten und ein umfangreicher Adressteil runden die Neuerscheinung ab.

Bestellmöglichkeiten:
Der Ratgeber “Ambulante Pflegedienste” kann zum Preis von 12,40 Euro inklusive Versand- und Portokosten gegen Rechnung bestellt werden beim:

Versandservice des vzbv, Heinrich-Sommer-Str. 13, 59939 Olsberg

Tel: 0 29 62 - 90 86 47
Fax: 0 29 62 - 90 86 49
eMail: versandservice@vzbv.de
Internet: www.ratgeber.vzbv.de
Link zum Buch: Ambulante Pflegedienste

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Weitere kostenlose Informationen zu diesem und vielen weiteren Themen finden Sie auch in der Infothek von www.senioren-kompass.de

Mehr Geld und Leistungen für Pflegebedürftige

Donnerstag, den 23. Oktober 2008

Verbesserte Leistungen und neue Betreuungs- und Beratungsstrukturen - das ist das Ergebnis des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes, das seit 1. Juli 2008 in Kraft ist.

Davon können in erster Linie altersverwirrte Menschen profitieren. Aber auch Familienangehörige werden gestärkt, damit Hilfsbedürftige so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Nahe Angehörige haben nun die Möglichkeit, sich für die Dauer von bis zu sechs Monaten unentgeltlich von der Arbeit freistellen zu lassen, um pflegebedürftige Familienmitglieder zuhause zu versorgen. In dieser Zeit beziehen die Beschäftigten zwar kein Gehalt, sind jedoch weiterhin sozialversichert. Angehoben wurden ebenfalls die finanziellen Leistungen: In Pflegestufe I von 384 Euro monatlich auf 420 Euro, in Pflegestufe II von 921 Euro auf 980 Euro und in Pflegestufe III von 1.432 auf 1.470 Euro.

Diese und weitere nützliche Informationen zur Pflegereform haben Verbraucherzentralen in dem kostenlosen Faltblatt „Die Pflegereform - das ist neu“ zusammengestellt. Erhältlich ist es in den sechs Beratungsstellen der Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V., Adressen und Öffnungszeiten finden Sie im Internet unter nvzmv.de. Bei Bedarf wird es auch zugeschickt. Unter der Service-Nummer (0381) 208 70 50 kann es bestellt werden.

Quelle: Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V.

Die Leistungen der Pflegeversicherung

Dienstag, den 23. September 2008

Durch die Pflegereform 2008 soll insbesondere der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gestärkt werden. Die Budgets für die Pflegesachleistung und die Kurzzeitpflege sowie das Pflegegeld werden deshalb stufenweise angehoben. Angehörige von Pflegebedürftigen haben nun einen – allerdings unentgeltlichen – Anspruch, sich kurzfristig bis zu zehn Arbeitstagen freistellen zu lassen, um bei einer plötzlich auftretenden Pflegesituation organisatorische Regelungen treffen zu können.

Wer Unterstützung bei der Pflege braucht, hat unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Doch welche Leistungen können Pflegebedürftige erwarten, wie kann die passende Hilfe ausgewählt und organisiert werden? Antworten auf diese und viele weitere wichtige Fragen gibt der Ratgeber „Pflegefall - was tun?“ unter Berücksichtigung aller Neuregelungen der Pflegereform 2008.

Der aktualisierte Ratgeber „Pflegefall – was tun?“ kostet 12,90 € und ist in allen Beratungseinrichtungen der Verbraucherzentrale Sachsen zu haben. Für zusätzlich 2,50 € für Porto und Versand kommt er gegen Rechnung auch in Haus.

Bestellen kann man über die Homepage unter verbraucherzentrale-sachsen.de oder telefonisch unter der Nummer 0180-5-001433 (0,14 € je angefangene Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend).

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.


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