Archiv des Tags ‘Altersvorsorge’

Modelle der betrieblichen Altersvorsorge

Dienstag, den 11. September 2007

Ein neuer Ratgeber der Verbraucherzentrale informiert

Mehr einzahlen, weniger bekommen, länger arbeiten: Die Aussichten für jüngere Arbeitnehmer auf ihre gesetzliche Rente sind nicht gerade rosig. Selbstvorsorge ist wichtig, um die Rentenlücke so weit wie möglich zu schließen.

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine wichtige Säule der Absicherung im Alter – neben der gesetzlichen Rente, der staatlich geförderten Riester- und Rüruprente sowie der privaten Vorsorge. Doch welches Modell ist geeignet? Wie fördert der Staat betriebliche Renten? Worauf muss man achten? Auf diese Fragen antwortet der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale ebenso wie darauf, welche neuen gesetzlichen Regelung es für Betriebsrenten gibt und er informiert über die staatliche Förderung im Rahmen der Riester-Rente oder durch steuerliche Entlastung und die Durchführungswege wie Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse und die neuen Pensionsfonds.

Der neue Ratgeber „Betriebliche Altersvorsorge“ kostet 9,90 € und ist in allen Beratungseinrichtungen der Verbraucherzentrale Sachsen zu haben. Für zusätzlich 2,50 € für Porto und Versand kommt er – gegen Rechnung – auch ins Haus.

Bestellen kann man über die Homepage unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de oder telefonisch unter der Nummer 0180-5-5001433 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend).

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.  

Betriebliche Altersvorsorge bleibt beitragsfrei

Montag, den 27. August 2007

Auf Betriebsrenten fallen auch zukünftig keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an. Beschäftigte können daher weiterhin Teile ihres Einkommens für die betriebliche Altersvorsorge steuer- und sozialabgabenfrei ansparen. Bisher war die Sozialabgabenfreiheit bis Ende 2008 befristet. Das Bundeskabinett verabschiedete einen entsprechenden Gesetzentwurf.

Seit der Rentenreform 2001 haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Recht, Teile des Gehalts steuer- und sozialabgabenfrei zum Aufbau einer Betriebsrente zu verwenden. Dieses Verfahren wird als Entgeltumwandlung bezeichnet. Millionen von Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren hiervon Gebrauch gemacht.

Aufwärtstrend bei der zusätzlichen Altersvorsorge

Die staatlich geförderte zusätzliche Altersvorsorge befindet sich auf einem soliden Wachstumskurs. Ende 2006 verfügten 17,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über eine Anwartschaft auf eine betriebliche Rente. Dies entspricht rund 65 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
Gleichzeitig sparen bislang bereits rund 8,5 Millionen Menschen mit einem privaten Riester-Renten-Vertrag für eine ergänzende Altersvorsorge.
Diese positive Entwicklung ist in erster Linie auf die steuer- und beitragsfreie Entgeltumwandlung zurĂĽckzufĂĽhren. Das haben Untersuchungen gezeigt. Daher wird dieses Verfahren auch weiter fortgesetzt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben jetzt Planungssicherheit.

Trotz Kindererziehung gehen erworbene Anwartschaften nicht verloren

Zugleich sieht das Gesetz auch die Absenkung der Altersgrenze von 30 auf 25 Jahre vor, ab der die arbeitgeberfinanzierten Anwartschaften auf Betriebsrenten nicht mehr verfallen.
Diese Regelung stärkt insbesondere die Alterssicherung von Frauen. Wegen der Erziehung von Kindern unterbrechen sie oftmals ihre Erwerbstätigkeit vor dem 30. Lebensjahr. Nach bisheriger Regelung trat die Unverfallbarkeit aber frühestens nach Vollendung des 30. Lebensjahres ein. Erworbene Anwartschaft auf eine Betriebsrente ging so verloren. Ziel ist es jedoch, diese zu erhalten.
Mit der Absenkung auf das 25. Lebensjahr unterstreicht die Bundesregierung die Notwendigkeit, möglichst frühzeitig mit dem Aufbau einer Zusatzrente zu beginnen.

Am eingeschlagenen Weg festhalten

Die zusätzliche Altersvorsorge ist auf einem guten Weg. Die gesetzliche Rentenversicherung ist und bleibt auch in Zukunft die wichtigste Säule der Alterssicherung. Daneben werden die betriebliche und private Altersvorsorge immer wichtiger für die Bürgerinnen und Bürger, um den Lebensstandard im Alter aufrecht zu erhalten.
Der Staat hilft beim Aufbau einer zusätzlichen kapitalgedeckten Altersvorsorge mit Zulagen und Steuervergünstigungen.
Zudem hat die Bundesregierung gemeinsam mit Partnern die Initiative “Altersvorsorge macht Schule” gestartet. Mit ihr sollen Interessierte fit gemacht werden fĂĽr eine zusätzliche Altervorsorge. In Kursen an bundesweit mehr als 500 Volkshochschulen vermitteln erfahrene Berater der Deutschen Rentenversicherung das entsprechende Know-how rund um die ergänzende Altersvorsorge.

Quelle: bundesregierung.de  


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