Archiv des Tags ‘Auto’

„Sicher Auto fahren im Alter“

Donnerstag, den 22. November 2007

Eine neue Broschüre der Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die neue Broschüre der Alzheimer Forschung Initiative „Sicher Auto fahren im Alter“ gibt Tipps für sicheres Fahren im Alter und zeigt Möglichkeiten auf, auch ohne Auto mobil zu bleiben. Für die schwierige Situation, dass einem Betroffenen das Autofahren untersagt werden muss, gibt die Broschüre viele Hinweise.

Das Auto ist das Verkehrsmittel, das uns jederzeit überall hinbringt. Wenn die Beine nicht mehr so recht wollen und die Wege beschwerlich werden, gewährleistet das Auto die gewünschte Mobilität. Aber mit dem Älterwerden kommen auch Beschwerden oder Krankheiten, die das Fahren schwieriger und in manchen Fällen unmöglich machen.

Die meisten Autofahrer richten sich darauf ein und versuchen gefährliche Situationen zu vermeiden. In der Broschüre werden wesentliche Hinweise, wie man lange sicher Auto fahren kann, aufgelistet. Andererseits gibt es auch Personen, die ihre Fahrleistung total falsch einschätzen. Im Falle von Alzheimer-Patienten, deren Urteilsfähigkeit gestört ist oder die krankheitsbedingt vergessen haben, dass sie nicht mehr Auto fahren dürfen, stellt die Broschüre Maßnahmen vor, wie man die Situation entschärfen kann.

Wenn ein älterer Mensch sich entschließt, das Autofahren aufzugeben, ist es wichtig, die Mobilität zu erhalten, um weiter ein selbstbestimmtes Leben zu führen und aktiv am Leben teilzunehmen. Die Broschüre zeigt auf, wo man sich über Angebote wie Fahrdienste, Essen auf Rädern, Lieferservices und anderes informieren kann.

Die Broschüre „Sicher Auto fahren im Alter“ kann bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V., Grabenstraße 5, 40213 Düsseldorf, kostenfrei angefordert werden: per Post oder Internet unter www.alzheimer-forschung.de, per E-Mail unter info@alzheimer-forschung.de oder einfach über die gebührenfreie Telefonnummer 0800 / 200 400 1.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der mit Spendengeldern die Alzheimer-Forschung fördert und Informationsmaterialien für Betroffene und Interessierte bereitstellt.

Quelle: Alzheimer Forschung Initiative e.V.; presseportal.de  

Autoversicherung jetzt wechseln

Montag, den 22. Oktober 2007

Wechselmöglichkeit meist bis zum 30.11. gegeben

Die Autoversicherung wird immer individueller, die Zahl der Tarife bei den Versicherungsgesellschaften immer umfangreicher. Trotz eines insgesamt stagnierenden Beitragsniveaus können Autobesitzer mit der richtigen Wahl des Versicherers und des Tarifs viel Geld sparen. Denn die Spanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter wird immer größer. Jedoch machen die unzähligen Angebotsvarianten einen Angebotsvergleich zu einer sehr aufwendigen Angelegenheit .

Zuerst muss die wichtigste Entscheidung getroffen werden: Muss zu der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflicht- auch eine Kaskoversicherung abgeschlossen werden? Nicht in jedem Fall und nicht für jedes Auto ist die Fahrzeugversicherung (Kasko) wirklich erforderlich.

Neben der Typklasse des zu versichernden Fahrzeuges und der Regionalklasse (abhängig vom Wohnort) gibt es eine Vielzahl von Kriterien, die den Preis der Versicherung beeinflussen, leider nicht bei allen Versicherungen in gleicher Weise. Welchen Einfluss eine Mallorca-Police oder die Einbeziehung der erweiterten Wildschadenklausel auf den Preis haben, lässt sich jedoch klar ermitteln.

Um Licht in den „Dschungel“ zu bringen bietet die Verbraucherzentrale einen Versicherungs-Check an. Wer einen Vergleich möchte, kann sich persönlich an eine der fünf Beratungsstellen oder schriftlich an die Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V., Strandstraße 98, 18055 Rostock, wenden. Zunächst muss jedoch ein Fragebogen ausgefüllt werden, wofür man Daten aus dem KfZ-Schein und Daten der bereits bestehenden Versicherungen benötigt. Der Fragebogen incl. Anleitung steht auch im Internet zum Downloaden unter www.nvzmv.de bereit oder kann unter der Rufnummer (0381) 208 70 50 bestellt werden.

Die Berechnung kostet 15 €, für Inhaber einer VerbraucherCard 10 €. Die Auswertung umfasst die 30 preisgünstigsten Versicherer auf der Basis der aktuellen Tarife incl. Kontaktadressen.

Quelle: Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V.  

93-Jährige Autofahrerin schwer verletzt

Donnerstag, den 14. Juni 2007

93-Jährige Autofahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt.

In Friedrichshain ist gestern Abend gegen 22 Uhr 20 eine 93-jährige Autofahrerin schwer verletzt worden. Sie fuhr mit ihrem Renault „Clio“ auf dem linken Fahrstreifen der Stralauer Allee in Richtung Mühlenstraße. An der Einmündung Stralauer Allee Ecke Ehrenbergstraße wird die Fahrspur eine Linksabbiegerspur. Die Seniorin blieb auf dieser Spur und fuhr weiter geradeaus und prallte gegen einen Ampelmast. Durch den Aufprall schleuderte ihr Auto herum und kam mit dem Heck im mittleren Fahrstreifen der Stralauer Allee zum Stehen. Ein alkoholisierter 42-Jähriger konnte mit seinem Auto nicht mehr ausweichen. Es kam zum Zusammenstoß. Die Frau wurde mit Schmerzen im Brustkorb zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 42-jährige Autofahrer blieb unverletzt, musste jedoch seinen Führerschein abgeben.

Quelle: Polizei Berlin  

Dürfen ältere Menschen noch ans Steuer?

Mittwoch, den 25. April 2007

Internationale Verkehrstage über Mobilität in einer alternden GesellschaftBonn/Wuppertal – Die vierten Internationalen Verkehrstage (bauing.uni-wuppertal.de/svt/fzv/4WVT/index.htm) beschäftigten sich mit einer „Verkehrsinfrastruktur für eine alternde Gesellschaft“. Über 200 Teilnehmer aus 13 Ländern wie Israel, Albanien, dem Libanon und der Republik Korea kamen nach Wuppertal, um sich über die Auswirkungen der demographischen Veränderungen auf das Verkehrsgeschehen und die damit verbundenen notwendigen Anpassungen der Verkehrsinfrastruktur zu informieren. Dabei wurde der Fokus auch auf ältere Kraftfahrer gerichtet. Neuere Unfalluntersuchungen haben ergeben, dass ältere Fahrer immense Schwierigkeiten mit komplexen Situationen haben. Viele Unfälle, so ein Ergebnis, ergeben sich beispielweise beim Linksabbiegen bei gleichzeitiger Freigabe entgegenkommender Geradeausfahrer an bestimmten Knotenpunkten. Warum ist Mobilität gerade für ältere Menschen so wichtig? In Deutschland gelte die Fortbewegung mit dem Auto als „Synonym für persönliche Aktivität und damit soziale Zugehörigkeit“, schreibt Marion Zellner in der Süddeutschen Zeitung (SZ) www.sueddeutsche.de. Selbst die gute Verfügbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln bewege die Senioren nicht dazu, den Führerschein abzugeben. Älteren Autofahrern pauschal eine höhere Unfallhäufigkeit zu unterstellen, ist ein Vorurteil und wird durch Statistiken nicht belegt. So haben Tests gezeigt, dass jüngere und ältere Autofahrer ohne Ablenkung, etwa durch ein Telefonat während der Fahrt, gleich gut reagieren. Werde aber telefoniert, so schneiden die Senioren bei den Reaktionen schlechter ab und verlangsamen deutlich ihr Fahrtempo. Verlangsamte Reaktionen oder Schwierigkeiten beim Sehen im Dunkeln werden aber durch größere Erfahrung und umsichtigeres Verhalten als bei sehr jungen Autofahrern kompensiert.

Moderne Technik kann den demographischen Wandel sinnvoll gestalten. Assistenzsysteme wie Parksensoren, Navigationsgeräte oder Kollisionswarner können ebenso hilfreich sein wie angepasstes Design mit großen Türen, hohe Sitzpositionen für die Insassen und klar ablesbare Instrumente, betonte Olivier Lenz vom europäischen Büro der FIA www.fia.com in Brüssel, dem Internationalen Dachverband der Automobilklubs. Die Fachzeitschrift Autobild www.autobild.de habe kürzlich mit einem Golf 60 plus gezeigt, wie ein auf Ältere zugeschnittener Wagen aussehen könne, so die SZ-Autorin. Der am Computer entworfene Pkw verfügt über große elektrische Schiebetüren, viel Fensterfläche für gute Rundumsicht, schwenkbare Vordersitze für erleichterten Einstieg, eine niedrige Ladekante, verständliche Instrumente und Symbole, Servolenkung und eine SOS-Notfalltaste.

„Die Automobilindustrie muss ein starkes Interesse daran haben, die immer größer werdende Zielgruppe der Älteren anzusprechen. Bis vor kurzem wurde diese Klientel von vielen Wirtschaftsunternehmen sträflich vernachlässigt. Doch mangelnde Kundenkenntnis wird vom Käufer abgestraft“, sagt Uwe Röhrig Inhaber der Hannoveraner Automobilberatung International Car Concept (ICC) www.icconcept.de. „Glücklicherweise ist die Generation 50 plus sehr kaufkräftig. Während eine junge Familie beim Kauf eines Autos vielleicht mehr auf den Preis achten muss, sind ältere Menschen bereit, für mehr Komfort, mehr Sicherheit und eine benutzerfreundlichere Bedienung auch mehr zu bezahlen. Und beim Kauf eines Autos legt diese Kundengruppe Wert auf einen besonders guten Service im Autohaus. Durch die persönliche Ansprache und eine gute Beratung – also durch optimalen Service - kann ein guter Verkäufer diese Kunden langfristige an das eigene Haus und die eigene Marke binden. Selbstverständlich muss das Design eines Fahrzeugs, das für ältere Fahrer optimiert worden ist, genauso schick und modern sein wie bei anderen Autos.

Quelle:
medienbüro.sohn
V.i.S.d.P: Gunnar Sohn
Ettighoffer Strasse 26a
53123 Bonn
Germany 


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