Archiv des Tags ‘Demenz’

Alzheimer-Blog startet am Welt-Alzheimertag

Donnerstag, den 25. September 2008

Unter dem Motto “Aktiv für Demenzkranke” wird am 21. September 2008 bundesweit der Welt-Alzheimertag begangen. Dazu sagte Heike von Lützau-Hohlbein, die 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: “Dieses Jahr wird es in Deutschland so viele Veranstaltungen zum Welt-Alzheimertag geben wie noch nie. Die 109 regionalen Alzheimer Gesellschaften und Landesverbände haben sich viel einfallen lassen, um die Öffentlichkeit auf die Situation Demenzkranker und ihrer Familien aufmerksam zu machen.

Am Welt-Alzheimertag startet auch das neue Online-Projekt der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Unter alzheimerblog.de schreiben Betroffene und Angehörige von Demenzkranken über ihren Alltag und ihre Erfahrungen. Fachleute und Ehrenamtliche erklären, wie sie Betroffene und ihre Familien beraten und unterstützen. Darüber hinaus stellt der Alzheimer-Blog Bücher, Filme und interessante Internetseiten vor.

Zum Start des Alzheimer-Blog sagte Heike von Lützau-Hohlbein, die 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: “Im Alzheimer-Blog können alle eigene Beiträge schreiben und andere kommentieren. Der Blog ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Wissensaustausch und die Diskussion aktueller Themen. Gerade Angehörige, die durch Beruf, Familie und die Betreuung demenzkranker Eltern eingebunden sind, wünschen sich Kommunikation auch über das Internet”.

Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.; RELEASE-NET

Vermisste 70-Jährige wurde gefunden!

Mittwoch, den 17. September 2008

Die Mitarbeiterin einer Bernauer Verkaufseinrichtung erkannte die 70-Jährige aufgrund der Veröffentlichung in der Märkischen Oderzeitung und informierte sofort die Polizei.

Wie sich herausstellte hatte die Frau eine ehemalige Bewohnerin ihrer betreuten Wohnstätte an der Bushaltestelle getroffen, an der sie auch zuletzt gesehen worden war. Diese, ebenfalls an einer Erkrankung leidende Frau, hatte die 70-Jährige mit zu sich in ihre Prendener Wohnstätte genommen. Dort war sie bis zum heutigen Vormittag verblieben. Heute war sie dann zum Einkauf nach Bernau gefahren und konnte dort glücklicherweise festgestellt und wohlbehalten in die Obhut ihrer Betreuer zurückgegeben werden.  

Die Polizei dankt der aufmerksamen Bernauer Verkäuferin.

Bezug: Pressemitteilung

In den Mittagstunden des 12.09.2008 wurde der Polizei des Schutzbereiches Barnim bekannt, dass eine 70-jährige Frau aus Lobetal vermisst wird. Die Vermisste ist Bewohnerin eines betreuten Wohnens im Bethelweg und ist demenzkrank. Es ist davon auszugehen, dass sie sich in einem orientierungslosen Zustand befindet.

Die vermisste Frau Renate Vierkorn  wurde durch das zuständige Personal am 11.09.2008 gegen 09.00 Uhr das letzte Mal im Bethelweg gesehen. Ein Zeuge sah die 70-Jährige circa zwei Stunden später gegen 11.00 Uhr an der Bushaltestelle in der Nähe des Tierheims Ladeburg stehen. Anhaltspunkte auf ihren derzeitigen Aufenthaltsort oder ihre weitere Abgangsrichtung liegen nicht vor.

Seit den Mittagstunden des 12.09.2008 wurden seitens der Polizei des Schutzbereiches Barnim umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, welche in den folgenden Tagen fortgesetzt wurden. Unter anderem kamen ein Polizeihubschrauber sowie ein Fährtenhund zum Einsatz. Die Suche nach der Vermissten dauert derzeit noch an.

Frau Renate Vierkorn ist 70 Jahre alt. Sie ist circa 1,62 m groß und von kräftiger Gestalt. Die Vermisste hat kurze blonde Haare und blau-grauen Augen.
Die Bekleidung ist nicht genau bekannt. Möglicherweise trägt sie  eine gelbe Jacke, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe. Weiterhin hat die 70-jährige Vermisste eine frische Operationsnarbe an der rechten Handinnenseite, die zuletzt noch verbunden war.

Hinweise zum gegenwärtigen Aufenthaltsort der Vermissten oder andere sachdienlichen Hinweise bitte an die Polizeiwache in Bernau unter der Telefonnummer 0333/3610 oder jede andere Polizeidienstelle.

Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt (Oder)

Wieder Betrüger mit “Enkeltrick” unterwegs

Montag, den 21. Juli 2008

In Werneuchen wurde eine 78-jährige Frau Opfer eines Trickbetrügers.
Wie der Polizei gestern Abend bekannt wurde, hatte ein unbekannter Täter am Dienstagvormittag vorgetäuscht, dass ihr Sohn dringend Geld für eine Autoreparatur benötige. Es gelang dem Betrüger ihr eine dreistellige Summe Bargeld zu entlocken. Besonders verachtungswürdig ist dabei, dass das Opfer an Demenz erkrankt ist.

Quelle: Polizei Frankfurt (Oder)

Polizist verhindert Geisterfahrt eines 80-Jährigen

Freitag, den 23. Mai 2008

Auf dem Weg zu seiner Dienststelle in Frankenthal konnte ein 38-jähriger Polizist am 21.05.2008 das Schlimmste verhindern. Gegen 10.30 Uhr sah der Beamte, dass einen PKW direkt am Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Glan-Münchweiler wenden wollte.

Der ältere Fahrer hatte bereits seinen Wagen nach links eingeschlagen. Blitzschnell setzte sich der Polizist mit seinem Pkw links daneben, um das Wendemanöver zu verhindern.
Nach Bekanntwerden des Sachverhaltes setzte sich die Streife der Autobahnpolizei sofort in Bewegung. Vor Ort trafen sie einen völlig desorientierten und total verwirrten 80-jährigen Senioren an. Fahrer und Fahrzeug wurden unmittelbar aus dem Gefahrenbereich der Autobahn gebracht.

Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass dem 80-jährigen aus dem Landkreis Kusel die Fahrerlaubnis wegen Ungeeignetheit bereits entzogen wurde, und weil er trotzdem weiterfuhr, schon mehrmals von der Polizei angezeigt worden war. Der Senior zeigte sich indes sehr uneinsichtig, dass er kein Auto mehr fahren darf.

Das Auto wurde dann von Angehörigen abgeholt und wird dort sicher verwahrt. Eindringlich belehrten die Beamten die Familie dahingehend, dass der Wagen nicht an den 80-Jährigen heraus gegeben werden darf.

Der Senior selbst wollte ursprünglich an diesem Tag zum Arztbesuch in die Uni-Klinik Homburg. Die eingesetzten Beamten gehen auf Grund seines Verhaltens von einer fortgeschrittenen Altersdemenz aus. Staatsanwaltschaft und Führerscheinstelle wurden informiert.

Die Autobahnpolizei geht von einem glücklichen Umstand aus, dass ein beherzter Polizist die besondere Gefahrensituation erkannte und damit einen eventuell schlimmen Unfall auf der A 62 verhindern konnte.

Quelle: Polizei Rheinland- Pfalz

SENIORBASIC zur Überwachung und Pflege Demenzkranker

Dienstag, den 12. Februar 2008

Altenpflege + ProPflege 2008 in Hannover

Die Pflege demenzkranker Personen bedeutet ständige Aufsicht und individuelle Pflege und gestaltet sich somit sehr zeitaufwändig. Mit „Seniorbasic” der Firma Martin Elektronik aus Bad Brückenau wurde ein System entwickelt, das dem Demenzkranken Selbständigkeit und Bewegungsfreiheit und damit ein Stück Lebensqualität gewährt sowie gleichzeitig die pflegende Person entlastet.

„Seniorbasic” ist ein berührungsloses Personenschutz-System, das auf zwei verschiedenen Funkfrequenzen arbeitet und damit eine 100-prozentige Sicherheit bietet. Es besteht aus einem dreidimensionalen und damit bestmöglich erfassbaren Sender für den Patienten, der in Form einer Uhr, eines Schlüsselanhängers oder in der Kleidung integriert getragen werden kann. Die pflegende Person ist mit einem Empfänger bzw. Transponder ausgestattet. Lesegeräte an Türen oder Fenstern erfassen den Bewegungsraum des Demenzkranken.

Nähert sich der Demenzkranke einem Lesegerät, das in einem Bereich steht, der nicht überschritten werden soll, wie beispielsweise einer Haustür, wird ein Signal ausgelöst, das eine Tür schließen kann oder ein Signal an eine Pflegeperson sendet. Befindet sich jedoch eine Pflegeperson in der Nähe des Patienten, wird eine Alarmierung unterdrückt. Dieses Lesegerät kann je nach Wunsch weitere Funktionen auslösen und somit ganz auf die Bedürfnisse der Umgebung und der demenzkranken Person abgestimmt werden. Der Sender reagiert aber auch individuell auf den Mensch, die ihn trägt. So löst beispielsweise eine hohe Körpertemperatur, eine Änderung des Hautschweißes, abrupte Bewegungen oder Bewegungslosigkeit einen Alarm aus. Das Alarmsignal selbst ist unbedenklich und hat keinerlei Einfluss auf andere medizinische Geräte.

Die Sicherheit des Systems gewährleistet eine niedrige Funkfrequenz zur Erfassung von Signalen, die über eine stabile Reichweite verfügen. Mit einer hohen Funkfrequenz werden die Informationen schnell und sicher übertragen. Durch eine automatische Spitzenwertabstimmung werden äußere Störeinflüsse, wie z. B. ein Essenswagen aus Metall, kompensiert. Damit es auch keine Panne gibt, wenn die Batterie leer wird, wurde in „Seniorbasic” auch eine Funktion zur Batterieüberwachung integriert.

„Seniorbasic” kann bei der Pflege zuhause eingesetzt werden, entlastet aber auch in Pflegeheimen. So wurde das System, das ganz einfach für alle Beteiligten zu handhaben ist, bereits erfolgreich in Altenpflegeheimen eingesetzt.
Nutzen mehrere demenzkranke Personen gleichzeitig dieses System, wird bei Signal-Auslösung eine persönliche Identifikations-Nummer an den Empfänger gesandt. Bis zu 100 Patienten können in einem System erfasst werden. Dabei ist die Programmierung unterschiedlicher Zugangsbereiche je Identifikations-Nummern bei gleichzeitigem Einsatz von nur einem Lesegerät möglich. Außerdem wird jeder Vorgang automatisch protokolliert.

Das System kann ganz individuell an die demenzkranke Person und an seine Pflegekraft angepasst werden. So gestattet „Seniorbasic” Orientierungslosen eine größtmöglichste Bewegungsfreiheit und erhält dem Demenzkranken so ein Stück Eigenständigkeit. Gleichzeitig wird das Pflegepersonal entlastet und kann sich ganz auf die persönliche Betreuung der Patienten konzentrieren.

Weitere Informationen zu den Systemen erhalten Sie unter altenpflegehilfe.de oder unter demenz-alzheimer.de

Quelle: Martin Elektrotechnik GmbH; openpr.de


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