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MDS begrüßt Pflege-Weiterentwicklungsgesetz als wichtigen Reformschritt

Freitag, den 25. Januar 2008

Nachbesserungsbedarf in Detailfragen

“Mit der aktuellen Pflegereform werden drängende Themen angegangen, insbesondere die Frage der besseren Versorgung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Das halten die Medizinischen Dienste für wichtig und richtig. Außerdem begrüßen sie die Regelungen zur Verbesserung der Pflegequalität und zu mehr Transparenz”, sagte Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) anlässlich der öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zur Pflegereform am 21. Januar. “Bei einigen Details sehen wir allerdings Nachbesserungsbedarf.”

Der MDS begrüßte, dass Menschen mit demenziellen Erkrankungen, die zwar noch nicht pflegebedürftig, aber betreuungsbedürftig sind, künftig Leistungen bis zu 2.400 Euro pro Jahr erhalten sollen. “Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung dieses Personenkreises mit Pflegebedürftigen, die unter körperlichen Einschränkungen leiden. Wir haben schon seit langem darauf hingewiesen, dass der Betreuungsbedarf bei Menschen mit Demenz stärker berücksichtigt werden muss”, betonte Pick. Bei der Bewertung der Reform geht der MDS davon aus, dass weitere Reformschritte folgen, wenn das derzeitige Projekt zur Entwicklung eines erweiterten Pflegebedürftigkeitsbegriffes abgeschlossen ist.

Als Meilenstein für die Verbesserung der Pflegequalität bewertete Pick, dass die Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste in Zukunft intensiviert werden sollen und dass mit der Einführung von Regelprüfungen alle drei Jahre eine Mindestfrequenz gesetzlich festgelegt wird. Ebenso wichtig sei, dass die Prüfberichte für Laien verständlich veröffentlicht werden sollen. “Damit wird Transparenz über die Qualität der Pflege geschaffen und Pflegebedürftige und Angehörige erhalten endlich die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren”, hob Pick hervor. Nach Einschätzung des MDS wird die Veröffentlichung von Prüfergebnissen auch einen stärkeren Qualitätswettbewerb zwischen den Einrichtungen in Gang setzen.

Nachbesserungsbedarf gibt es nach Auffassung des Medizinischen Dienstes bei der Regelung, dass Pflegeeinrichtungen die MDK-Regelprüfung durch von ihnen in Auftrag gegebene Prüfzertifikate aufweichen können. Zertifizierungen seien ein Instrument des internen Qualitätsmanagements und könnten keinesfalls die externe Kontrolle durch unabhängige Prüfinstitutionen wie den MDK ersetzen. “Wir brauchen eine klare Trennung zwischen der externen Qualitätssicherung durch den MDK und anderen Prüfverfahren”, forderte Pick. Mit seiner Kritik steht der MDS nicht allein: Auch der Bundesrat hatte in seiner Stellungnahme zur Pflegereform diese Regelungen scharf kritisiert.

Quelle: mds-ev.de, presseportal.de

Vitalität der grauen Gehirnzellen stärken und fit im Kopf bleiben

Montag, den 31. Dezember 2007

Es kann schon mal vorkommen, dass man in der 2. Lebenshälfte sich vielleicht nicht mehr ganz so spontan an Namen erinnern kann oder sich fragt „Was wollte ich eigentlich?“. Das ist zunächst eher lästig als schlimm, weil es ja vielen so ergeht, auch Jüngeren. Es kann aber auch ein Warnzeichen für eine beginnende kognitive Schwäche sein, wie der Fachmann sagen würde, die sich dann möglicherweise zu einer ausgewachsenen Alzheimer Demenz entwickeln kann. Was kann man dagegen tun? Nun Forscher aus Deutschland haben ganz aktuell herausgefunden, dass ein gesundes Leben das Gedächtnis fördern kann. Doch kann man noch mehr tun?

Dazu haben amerikanische Forscher über mehrere Jahre insgesamt 3831 Senioren und deren Ernährungsgewohnheiten und geistige Vitalität und Leistungsfähigkeit dokumentiert. Die eindeutigen Ergebnisse dieser sehr umfangreichen Studie wurden kürzlich in einer angesehenen Fachzeitschrift zur Alterforschung publiziert. Danach ergab sich in einem Beobachtungszeitraum von etwa 7 Jahren, dass diejenigen Personen, die sich vitaminreich ernährten und zusätzlich auch noch Vitaminpillen zu sich nahmen ihre geistige Leistungsfähigkeit am Besten erhalten konnten. Diese Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass Demenz und Alzheimer Vorbeugung mit relativ einfachen Mittel effektiv und kostengünstig möglich ist. Den Beweis dafür hatten Forscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus Kanada bereits vor einigen Jahren angetreten. Sie konnten zeigen, dass die Gedächtnisleistung durch gezielte Einnahme bestimmter Antioxidantien verbesserbar ist! Ältere Menschen, die ein Jahr lang einen Cocktail aus bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen verzehrten, zeigten eine deutlich bessere geistige Leistungsfähigkeit als solche, die das nicht taten. Die Forscher schlossen daraus, dass durch die gezielte Einnahme der 18 getesteten Lebensbausteine der Eintritt der Alzheimer Demenz verzögert werden kann und die geistige Vitalität erhalten bleibt.
Navitum Pharma hat auf Basis dieser zukunftsweisenden Forschungsergebnisse ein Produkt unter dem Namen MemoVitum® entwickelt, das genau die von den Forschern eingesetzten 18 antioxidativen Lebensbausteine enthält. MemoVitum® (PZN 4604226) ist in Apotheken oder direkt bei Navitum Pharma erhältlich. Es wird von Ärzten zur Vorbeugung von altersbedingten Gedächtnisstörungen und Demenz empfohlen.

Quelle: navitum-pharma.com, prcenter.de

Pflege braucht Zeit statt neuer Strukturen

Dienstag, den 27. November 2007

bpa: Finanzmittel der Pflegestützpunkte besser für Demenzkranke in Pflegeheimen verwenden…Neben den zahlreichen Verbesserungen für Pflegebedürftige sollen im Rahmen der Pflegereform auch bundesweit flächendeckend neue Institutionen mit dem Ziel der wohnortnahen Beratung, Vernetzung und Koordinierung der Versicherten geschaffen werden: Pflegestützpunkte mit Pflegebegleitern. Aus Sicht des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), der bundesweit über 5.000 private Pflegeeinrichtungen vertritt, ist dies problematisch.

“Wir begrüßen diese Ziele, sind aber der Auffassung, dass sie effizienter und kostengünstiger durch die Stärkung der bestehenden Angebote von Pflegeeinrichtungen und Pflegekassen zu realisieren wären. Die nötigen Finanzmittel sind erheblich und die Zusammenlegung von Beratung und Leistungsbewilligung nicht im Sinne der Versicherten”, so Bernd Meurer, Präsident des bpa.

Nach Plänen der Bundesregierung sollen mit 80 Mill. Euro Anschubfinanzierung bundesweit 4.100 Pflegestützpunkte mit einer Förderung von jeweils 50.000 Euro unterstützt werden. Das Geld reicht jedoch nur für 533 Stützpunkte und steht außerdem nur für die Anfangszeit zur Verfügung.

Sorgen bereitet dem bpa, dass die dauerhaften Kosten zulasten der Pflegeversicherung gehen. Jeder Pflegebedürftige hat zukünftig einen Rechtsanspruch auf die Leistungen von Pflegebegleitern und Pflegestützpunkten. Die Pflegekassen sollen dies sicherstellen. “Wie sollen diese neuen Aufgaben erledigt werden, wenn nicht neue Mitarbeiter eingestellt werden? Das kostet das Geld der Pflegeversicherung, welches bisher nicht eingeplant ist”, so Meurer.

Nach Ansicht des bpa besteht die Gefahr, dass hier zu viel in Strukturen statt in konkrete Leistungen investiert wird. Überspitzt könnte man fragen: Was nützt den Pflegebedürftigen eine exzellente Beratung und Vernetzung der Angebote, wenn sie anschließend kein Budget mehr haben, um die ausgewählten Leistungen in Anspruch zu nehmen? “Das Geld der Pflegeversicherung muss für Pflege und Betreuung zur Verfügung stehen, nicht für neue Institutionen”, fordert der bpa-Präsident. “Besser wäre es, mit diesen Mitteln demenziell Erkrankten auch in stationären Pflegeeinrichtungen bessere Leistungen aus der Pflegeversicherung zu ermöglichen.”

Statt der Einführung von kassenabhängigen Pflegebegleitern und der Einbindung an die Pflegestützpunkte sollen die Leistungen des Fallmanagements unter Nutzung und Stärkung auf die bestehenden Strukturen übertragen werden. Hierzu wären die Leistungen nach § 45 sowie § 37 Abs. 3 SGB XI und die speziellen Kompetenzen der Pflegeeinrichtungen mit entsprechend qualifizierten Pflege-fachkräften und spezifischen Quartierskenntnissen prädestiniert. Allein der bpa hat über 2.500 Pflegeberater ausgebildet, die bereits heute die Aufgaben erfüllen. Die Leistung des Fallmanagements sollte dezidiert beschrieben werden und jederzeit in Form von Zeitkontingenten nach Bedarf bei der Pflegeeinrichtung durch Pflegebedürftige und deren Angehörigen abgerufen werden können. Doppelstrukturen wären damit ausgeschlossen, die Leistung wäre bei Bedarf für die Hilfesuchenden verfügbar und eine dauerhafte wirtschaftliche Bereitstellung und Finanzierung wäre gewährleistet.

Quelle: bpa.de  

Nationales Demenz-Zentrum bis Ende 2008 errichtet

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Roadmap Gesundheitsforschung zeigt Zukunftsfelder

Die Bundesregierung stellt in den kommenden drei Jahren insgesamt 630 Millionen Euro für die Gesundheitsforschung bereit. Davon fließt ein Großteil in die Erforschung bisher unheilbarer Krankheiten. Zudem wird ein hochmodernes nationales Demenz-Zentrum bis Ende 2008 errichtet.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan stellte in Berlin den Bericht “Roadmap Gesundheitsforschung” vor. Erstmals haben Fachleute damit einen wissenschaftsbasierten Ansatz für die künftige Gesundheitsforschung in Deutschland vorgelegt.
“Bei der Ausgestaltung des Gesundheitsforschungsprogramms der Bundesregierung wird die Roadmap eine bedeutende Rolle spielen”, sagte Schavan.

Wegweiser für die medizinische Forschung

Die Gesundheitsforschung ist ein wichtiges Zukunftsfeld der so genannten Hightech-Strategie der Bundesregierung. Daher stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hierfür zwischen 2007 und 2010 insgesamt 630 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Roadmap zeigt Herausforderungen und Chancen der Gesundheitsforschung auf. So empfehlen die Gesundheitsexperten in ihrem Bericht konkrete Forschungsfelder. Dazu gehören Asthma, Diabetes, Adipositas oder Demenz.
Erstellt wurde die Roadmap vom Gesundheitsforschungsrat. An dem breit angelegten Beratungsprozess nahmen rund 320 Forschende teil. Anschließend erörterten sechs Arbeitsgruppen verschiedene Krankheitsbereiche, in denen künftig verstärkt geforscht wird. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen gehören dazu.

Kräfte bündeln

Genauere Früherkennung, wirksamere Therapieformen und bessere Präventionsmaßnahmen sind das Ergebnis konsequenter Forschung und Förderung.
“Wir stärken mit dem Gesundheitsforschungsprogramm den Transfer aus der Grundlagenforschung bis hin zur Patientenversorgung”, sagte Schavan.
Um das volle Potenzial der Gesundheitsforschung auszuschöpfen, müssen sich alle Beteiligten eng vernetzen. Ziel ist, “dass alle beteiligten Akteure - Bund, Länder, Hochschulen, Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen, Stiftungen und die Industrie - ihre Kräfte in Zukunft noch besser bündeln”, sagte die Ministerin. Nur so kann der Kampf gegen heute noch unheilbare Krankheiten gewonnen werden.
Das BMBF berief 1990 den Gesundheitsforschungsrat (GFR). 2004 beschloss der GFR, für das nächste Gesundheitsforschungsprogramm eine Roadmap der medizinischen Forschung zu erarbeiten. Diese liegt nun vor. Vorsitzender des GFR ist Professor Guido Adler vom Universitätsklinikum Ulm.

Quelle: bundesregierung.de 

Gesundheit im Alter

Sonntag, den 22. Juli 2007

Gut ernähren und gezielt ergänzen – Der Schlüssel zu mehr Gesundheit im Alter

Gesunde Ernährung ist der Schlüssel zur Gesundheit. Daran kann es überhaupt keinen Zweifel geben. Ob allerdings unter unseren normalen Lebensbedingungen sich jeder so ernähren kann, wie es für die Gesundheit notwendig wäre, das darf sehr wohl bezweifelt werden. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erreicht in Deutschland nur eine kleine Minderheit das WHO-Ziel, täglich 400g Obst und Gemüse zu verzehren.

Es muss also einerseits das Ziel sein das Ernährungsverhalten weiter zu verbessern und andererseits, da wo notwendig, gezielt zu ergänzen. Wie wichtig diese gezielte Ergänzung sein kann, zeigt jetzt eine aktuelle Studie aus den USA. In der Cache County Studie wurde bei 3831 Teilnehmern ab 65 Jahren für im Durchschnitt 7 Jahre das Ernährungsverhalten und die geistige Leistungsfähigkeit beobachtet. Dabei wurde auch registriert, ob die Älteren zusätzlich zur Ernährung noch Vitamin-Pillen schluckten. Das Ergebnis war eindeutig: Eine gute Ernährung und die ergänzende Einnahme von Vitaminen konnte am besten die altersbedingte Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit verzögern.

Diese Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass Demenz und Alzheimer Vorbeugung mit relativ einfachen Mittel effektiv und kostengünstig möglich ist. Den Beweis dafür hatten Forscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus Kanada bereits vor einigen Jahren angetreten. Sie konnten zeigen, dass die Gedächtnisleistung durch gezielte Einnahme bestimmter Antioxidantien verbesserbar ist! Ältere Menschen, die ein Jahr lang einen Cocktail aus bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen verzehrten, zeigten eine deutlich bessere geistige Leistungsfähigkeit als solche, die das nicht taten. Die Forscher schließen daraus, dass durch die gezielte Einnahme der 18 Lebensbausteine der Eintritt der Alzheimer Demenz verzögert werden kann und die geistige Vitalität erhalten bleibt.

Navitum Pharma hat auf Basis dieser zukunftsweisenden Forschungsergebnisse ein Produkt unter dem Namen MemoVitum® entwickelt, das genau die von den Forschern eingesetzten 18 antioxidativen Lebensbausteine enthält. MemoVitum® (PZN 4604226) ist in Apotheken oder direkt bei Navitum Pharma erhältlich. Es wird von Ärzten zur Vorbeugung von altersbedingten Gedächtnisstörungen und Demenz empfohlen.

Quelle: navitum-pharma.com


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