Archiv des Tags ‘Gesundheit’

Hygiene in der Küche schützt die Gesundheit

Samstag, den 18. August 2007

Krankheitserregende Mikroorganismen in Lebensmitteln werden meist nicht wahrgenommen. Ihre Wirkung kann aber im Wortsinn durchschlagend sein, wenn sie die Bedingungen vorfinden, sich massiv zu vermehren. Die Vermehrung der Keime wird durch Wärme und Feuchtigkeit begünstigt. Besonders gute Nährböden für Mikroorganismen bieten wasser- und eiweißreiche Lebensmittel, das sind zum Beispiel frisches Fleisch, Geflügel und Fisch, unerhitzte Eiergerichte, Salate, Cremes und ähnliches.

Konsequente Küchenhygiene beugt der Keimvermehrung vor. Der sachgerechte Umgang mit Lebensmitteln beginnt bereits beim Einkauf. Hier sollte man auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und auf die angegebenen Lagerhinweise sowie auf intakte Verpackungen achten. Leichtverderbliche Lebensmittel sollten schnellstmöglich nach Hause transportiert werden, bei sommerlichen Temperaturen am besten gekühlt.

Zu Fragen des hygienischen Umgangs mit Lebensmitteln im Haushalt geben die Expertinnen der Verbraucherzentrale an der Telefonhotline unter der Nummer 0180-5-791352 (0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) jeweils montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr Auskunft. Interessierte Verbraucher können erfahren, ob aufgetaute Lebensmittel wieder eingefroren werden dürfen, wie man Lebensmittel richtig einfriert und wieder auftaut und woran man erkennt, ob Geflügelfleisch durchgegart ist.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Gesundheit im Alter

Sonntag, den 22. Juli 2007

Gut ernähren und gezielt ergänzen – Der Schlüssel zu mehr Gesundheit im Alter

Gesunde Ernährung ist der Schlüssel zur Gesundheit. Daran kann es überhaupt keinen Zweifel geben. Ob allerdings unter unseren normalen Lebensbedingungen sich jeder so ernähren kann, wie es für die Gesundheit notwendig wäre, das darf sehr wohl bezweifelt werden. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erreicht in Deutschland nur eine kleine Minderheit das WHO-Ziel, täglich 400g Obst und Gemüse zu verzehren.

Es muss also einerseits das Ziel sein das Ernährungsverhalten weiter zu verbessern und andererseits, da wo notwendig, gezielt zu ergänzen. Wie wichtig diese gezielte Ergänzung sein kann, zeigt jetzt eine aktuelle Studie aus den USA. In der Cache County Studie wurde bei 3831 Teilnehmern ab 65 Jahren für im Durchschnitt 7 Jahre das Ernährungsverhalten und die geistige Leistungsfähigkeit beobachtet. Dabei wurde auch registriert, ob die Älteren zusätzlich zur Ernährung noch Vitamin-Pillen schluckten. Das Ergebnis war eindeutig: Eine gute Ernährung und die ergänzende Einnahme von Vitaminen konnte am besten die altersbedingte Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit verzögern.

Diese Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass Demenz und Alzheimer Vorbeugung mit relativ einfachen Mittel effektiv und kostengünstig möglich ist. Den Beweis dafür hatten Forscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus Kanada bereits vor einigen Jahren angetreten. Sie konnten zeigen, dass die Gedächtnisleistung durch gezielte Einnahme bestimmter Antioxidantien verbesserbar ist! Ältere Menschen, die ein Jahr lang einen Cocktail aus bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen verzehrten, zeigten eine deutlich bessere geistige Leistungsfähigkeit als solche, die das nicht taten. Die Forscher schließen daraus, dass durch die gezielte Einnahme der 18 Lebensbausteine der Eintritt der Alzheimer Demenz verzögert werden kann und die geistige Vitalität erhalten bleibt.

Navitum Pharma hat auf Basis dieser zukunftsweisenden Forschungsergebnisse ein Produkt unter dem Namen MemoVitum® entwickelt, das genau die von den Forschern eingesetzten 18 antioxidativen Lebensbausteine enthält. MemoVitum® (PZN 4604226) ist in Apotheken oder direkt bei Navitum Pharma erhältlich. Es wird von Ärzten zur Vorbeugung von altersbedingten Gedächtnisstörungen und Demenz empfohlen.

Quelle: navitum-pharma.com

Offener Brief an das Bundesministerium

Dienstag, den 15. Mai 2007

Offener Brief an das Bundesministerium für Gesundheit

Das BMG wird von der Salenus GmbH aufgefordert, umgehend die inhaltlichen Voraussetzungen eines „Versorgungsmanagements“ zu definieren sowie die Selbstverwaltung anzuweisen, einheitliche Grundlagen für die Berechnung und Vergütung der Verwaltungs- und Managementkosten zu erstellen. Fürth, den 15. Mai 2007
Versicherte haben seit dem Inkrafttreten der Änderung des § 11 Abs. 4 SGB V am 1. April 2007 einen Rechtsanspruch auf ein „Versorgungsmanagement“, insbesondere zur Lösung von Problemen beim Übergang in die verschiedenen Versorgungsbereiche. Ziel des “Versorgungsmanagements“ ist nach der Gesetzesbegründung ein reibungsloser Übergang zwischen Akutversorgung, Rehabilitation und Pflege, um vor allem Pflegebedürftigkeit oder eine baldige stationäre Widereinweisung zu vermeiden. Vor allem bei der Entlassung aus dem Krankenhaus sollen Schnittstellenprobleme in andere Versorgungsbereiche gelöst werden.
Der individuelle Versorgungsprozess und das individuelle Case-Management werden durch den § 11 Abs. 4 zum neuen Strukturmuster der Versorgung, das die bisherige sektorale Gliederung überwindet und eine integrierte Gesundheitsversorgung sicherstellt. Die ökonomische Verantwortung und die Indikationsentscheidungen für medizinische oder pflegerische Hilfen und für gesundheitsförderliche oder rehabilitative Maßnahmen müssen künftig in einer Hand liegen, damit die gesundheitsökonomische Wertschöpfung im gemeinsamen Interesse von Patient, Krankenversicherung und Dienstleistungserbringern erfolgen kann.
Der Vollzug eines „Versorgungsmanagements“ ist mit einem zusätzlichen Arbeits- und Sachaufwand verbunden, der zu Kosten bei den am Vollzug beteiligten Leistungserbringern und bei den Krankenkassen führt. Nach dem Sachleistungsprinzip müssen die Krankenkassen den Versicherten die Sach- und Dienstleistungen in Natur zur Verfügung stellen.
Die Leistungserbringer selbst werden zum Aufbau entsprechender Strukturen nur bereit sein, wenn Verwaltungskosten und Kosten der Qualitätssicherung vergütet werden.
Im Gesetz ist jedoch völlig offen gelassen, ob am „Versorgungsmanagement“ teilnehmende Leistungserbringer, ähnlich wie bei der hausarztzentrierten Versorgung, eine Koordinationspauschale je Patient und Quartal erhalten.
„Es ist vollkommen unverständlich, dass der § 11 Abs. 4 SGB V mit 378 Ja-Stimmen von den Bundestagsabgeordneten beschlossen wurde, obwohl kein Abgeordneter eine Vorstellung von einem „Versorgungsmanagement“ in der alltäglichen Versorgungspraxis hat“, erklärt Thomas Bade, Geschäftsführer der Salenus GmbH in Fürth.
Rechtsdogmatisch problematisch ist dabei, dass sich der Anspruch des Versicherten nach dem Wortlaut des § 11 Abs. 4 SGB V nicht gegen seine Krankenkasse richten soll, sondern unmittelbar gegen die betroffenen Leistungserbringer.
Anhaltspunkte für eine Haftung der Krankenkassen oder des medizinischen Dienstes gegenüber dem Versicherten für richtige ärztliche Behandlung und Therapieabläufe („Versorgungsmanagement“) sind im Gesetz nicht ersichtlich.
Besonders im Gesundheitswesen muss dazu übergegangen werden, vor Verabschiedung von Gesetzen, eine sogenannte Gesetzesfolgenabschätzung durchzuführen. Die Regelungsdichte im deutschen Gesundheitswesen ist ein Kostenfaktor. Folgen und Konsequenzen rechtssetzender Maßnahmen müssen rechtzeitig Leistungserbringern und Patienten transparent gemacht werden.
„Es kann politisch nicht gewollt sein, dass kreative Rechtsanwälte die Patienten auffordern die Sozialgerichte zu bemühen, die Legaldefinition für das „Versorgungsmanagement“ zu übernehmen“, führt Thomas Bade weiter aus.
Die Rechtssprechung zum „verkürzten Versorgungsweg“ in den 90-Jahren, mit einer Laufzeit von fast 10 Jahren bis zu höchstrichterlichen Entscheidungen durch den BGH und das BSG, sollten ein warnendes und mahnendes Beispiel sein.
Die Politik hat die Rahmenbedingungen zu verändern, unter denen sich derzeit das gesetzlich garantierte „Versorgungsmanagement“ entwickelt.

Der Offene Brief ist unter salenus.de/?Offener_Brief_BMG im Internet veröffentlicht.

Pressekontakt
Thomas Bade
Salenus GmbH
E-Mail: presse@salenus.de
Kirchenstr. 6
Internet: salenus.de
90762 Fürth

Sicherheit und Gesundheit qualifiziert managen

Montag, den 30. April 2007

Evangelische Altenheime Baden-Württemberg gGmbH nutzt neues Präventionsangebot der BGW - erste Einrichtungen qu.int.as-zertifiziert.

Sechs Pflegeeinrichtungen der Evangelische Altenheime in Baden-Württemberg gGmbH (EABW) sowie die Geschäftsstelle sind seit Februar 2007 qu.int.as-zertifiziert. Der hohe Qualitätsstandard der EABW in der stationären Versorgung wird damit durch einen systematischen Arbeitsschutz ergänzt und gefördert. Anlässlich der Zertifikatsübergabe am 25. April 2007 würdigt die EABW diese erfolgreiche Arbeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen einer Feierstunde.

Das innovative Präventionsangebot Qualitätsmanagement mit integriertem Arbeitsschutz, kurz qu.int.as, bietet Mitgliedsbetrieben die komfortable Möglichkeit, ihren Arbeitsschutz mit den Methoden des Qualitätsmanagements zu organisieren. Dies trägt entscheidend dazu bei, die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern und so die Leistungsfähigkeit und Rentabilität eines Unternehmens zu steigern.

Mit der Erweiterung ihres Qualitätsmanagements um den Arbeitsschutz begegnet die EABW offensiv den Herausforderungen des Wettbewerbs. Wachsende Anforderungen von Kostenträgern und dem Gesetzgeber bei kontinuierlich steigenden Qualitätsansprüchen von Patienten und deren Angehörigen machen einen umsichtigen Einsatz der personellen Ressourcen notwendig. Um den Arbeitsschutz in die täglichen Prozesse einzubinden und die Verantwortung für die Umsetzung auf der Führungsebene anzusiedeln, hat die BGW Anforderungen an das Management entwickelt, die bereits in sechs Einrichtungen der EABW erfolgreich umgesetzt wurden: dem Karolinenstift in Tübingen, dem Katharinenstift in Esslingen, dem Schorndorfer Karlsstift, dem Martinshaus in Kirchentellinsfurt, dem Seniorenzentrum in Bad Waldsee sowie dem am Unternehmenssitz in Kirchheim ansässigen Henriettenstift. Hinter dem Präventionsangebot qu.int.as steht die Erkenntnis, dass gesunde und motivierte Mitarbeiter der Schlüssel für eine optimale und gerade auch wirtschaftlich effiziente Patientenversorgung sind.

Spürbare Veränderungen zeigten sich für die EABW bereits am Ende der Umsetzungsphase. Mit der Einführung systematischer Gefährdungsbeurteilungen sind Sicherheit und Gesundheitsschutz feste Bestandteile der Arbeitsprozesse und Mitarbeiterkommunikation geworden. Die steigende Rechtssicherheit sowie eine gute Kosten-Nutzen-Relation im Arbeitsschutz sind wichtige Argumente für die Geschäftsführung, das qu.int.as-System auch in weiteren Einrichtungen der EABW zu etablieren.

Die qu.int.as-Zertifizierung stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der Unternehmensziele dar, wie Rainer Schöffler, Leiter der Stabsstelle Qualitätsmanagement, betont: „Erfolgreiche Betriebe nehmen die Gesundheit und Sicherheit ihrer Pflegekräfte als Managementaufgabe wahr. Deshalb begrüßen wir die Möglichkeit, dank qu.int.as die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich und effektiv zu fördern, die Qualitätsstandards für unsere Kunden weiter zu erhöhen, unsere Ressourcen und Mittel sinnvoll einzusetzen und dabei unsere Kosten zu senken.“

Evangelische Altenheime in Baden-Württemberg gGmbH
Die Evangelische Altenheime in Baden-Württemberg gGmbH (EABW) mit Sitz in Kirchheim unter Teck ist seit 2004 ein Tochterunternehmen der Zieglerschen Anstalten e.V. aus Wilhelmsdorf. Die EABW ist Trägerin von 17 Altenpflegeeinrichtungen und zwei Diakoniestationen in den Landkreisen Esslingen, Tübingen, Reutlingen, Rems-Murr, Ravensburg, Biberach und Tuttlingen. Des Weiteren ist sie Mehrheitsgesellschafterin der Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen gGmbH. Durch die Einrichtungen und Dienste werden über 1.000 Menschen ambulant und stationär versorgt.

BGW - ein starker Partner
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für mehr als 540.000 private und gemeinnützige Einrichtungen im Gesundheitswesen und der Wohlfahrtspflege. Eine ihrer zentralen Aufgaben ist der Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt. Seit 2005 ermöglicht die BGW ihren versicherten Unternehmen die Einführung von qu.int.as - Qualitätsmanagement mit integriertem Arbeitsschutz. Bisher kann das Präventionsangebot von Einrichtungen genutzt werden, deren QM-System auf DIN EN ISO 9001:2000 oder KTQ basiert. Anpassungen für weitere Modelle wie EFQM und QEP befinden sich in der Entwicklung.

Quelle: bgw-online.de 

Gefäße und Stoffwechsel schützen

Freitag, den 27. April 2007

Abbau von Bauchfett schützt Gefäße und Stoffwechsel

April 2007 – Überflüssiges Körperfett abzubauen ist die effektivste Maßnahme, um Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2 und Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen. Allerdings kommt es darauf an, wo die Fettpolster sitzen. Dies ist ein Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes der Universität Tübingen, das Experten im Rahmen der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) vorstellen. Die Tagung findet vom 16. bis zum 19. Mai 2007 im CCH Hamburg statt.
Präventionsprogramme sollten vor allem auf die Fettpolster im Bauchbereich zielen. Denn diese verursachen erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte sowie vermehrte Entzündungsvorgänge, die langfristig Herz und Stoffwechsel schädigen. An der Universität Tübingen beschäftigt sich seit einigen Jahren ein Forschungsprojekt mit der Frage, wie sich Diabetes Typ 2 und die damit zusammenhängenden Gefäßschädigungen vermeiden lassen. Mehr als 400 Personen haben an der Studie teilgenommen. Ein Ergebnis: Schon bei den sogenannten Prä-Diabetikern verursacht die beginnende Insulinresistenz Schäden an den Gefäßen. Anzeichen einer drohenden Gefäßverkalkung, der Arteriosklerose, haben die Tübinger Probanden, die besonders viel Fett am Bauch mit sich herumtragen – Experten sprechen auch von viszeralem Fett.
“Verursacht werden diese Schäden durch Hormone und Entzündungsbotenstoffe, die unter anderem vom viszeralen Fettgewebe produziert werden”, erläutert Professor Dr. med. Andreas Fritsche, Oberarzt der Abteilung IV der Inneren Medizin, Universitätsklinikum Tübingen. Die gute Nachricht: Eine Umstellung der Ernährung und mehr körperliche Bewegung lässt die Fettspeicher am Bauch schrumpfen. Dadurch verbessern sich Blutzucker- und Blutfettwerte und das Risiko einer Folgeerkrankung sinkt entsprechend. Wie sich die Ergebnisse der Tübinger Studie für zukünftige Präventionsprojekte nutzen lassen, berichtet Professor Fritsche auf der diesjährigen DDG-Tagung.

Quelle: deutsche-diabetes-gesellschaft.de 


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