Archiv des Tags ‘Krebstherapie’

Riskante Krebstherapie mit Aprikosenkernen

Sonntag, den 29. Juli 2007

Blausäure in Steinobstfrüchten kann zu Vergiftungen führen

Einige Internetseiten nennen positive Effekte, die durch den Verzehr von bitteren Aprikosenkernen auf Krebserkrankungen wirken sollen. „Solche Aussagen auf Verpackungen von bitteren Aprikosenkernen sind gesetzwidrig“, erklärt Uta Viertel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. „Auch wenn Erfahrungsberichte anderes suggerieren, fehlt bislang der wissenschaftliche Nachweis der heilungsfördernden Effekte durch den Verzehr von bitteren Aprikosenkernen bei Krebs“, begründet Viertel. Mittel, die zur Behandlung von Krankheiten verkauft werden, benötigen eine Zulassung als Arzneimittel.

Steinobstfrüchte wie Aprikosen, Pfirsiche und Kirschen enthalten in ihren Kernen einen hohen natürlichen Gehalt an Amygdalin. In der Natur dient dieser Stoff, aus dem bei der Verdauung Blausäure abgespalten wird, vermutlich als Fraßschutz. Blausäure kann auch bei Menschen schon in geringen Mengen schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Wird sie durch die Darmwand aufgenommen und gelangt in die Mitochondrien, - die „Energiekraftwerke“ der Zellen - hemmt sie dort die Zellatmung. Der zur Verfügung stehende Sauerstoff kann nicht mehr genutzt werden. Innere Erstickung kann die schlimmste Folge sein.

Der menschliche Organismus verfügt zwar über Abbaumechanismen von Blausäure. Die körpereigenen Entgiftungskapazitäten werden durch den hohen Amgydalingehalt in verschiedenen Steinobstkernen aber schnell überlastet. Darum rät die Verbraucherzentrale Sachsen, auf deren Verzehr völlig zu verzichten bzw. als Erwachsener max. 1 – 2 bittere Aprikosenkerne pro Tag zu essen. Ähnliches gilt für die Kerne von anderen Steinobstfrüchten.

Aprikosenkerne werden industriell zu der marzipanähnlichen Masse „Persipan“ verarbeitet. Die darin naturgemäß enthaltene Blausäure wird während der Verarbeitung weitestgehend entfernt. Der Blausäuregehalt von Lebensmitteln aus Persipan ist durch die Aromenverordnung begrenzt.

Bittermandeln sind ebenfalls für ihren hohen Blausäuregehalt bekannt. „Aufgrund ihres hohen Amygdalingehaltes sollten sie nicht roh gegessen werden“, warnt Viertel. Da Blausäure hitzeempfindlich ist, kann sich beim Kochen von Bittermandeln nur eine ungefährliche Menge Blausäure anreichern.

Bei Verwendung von natürlichem Bittermandelöl müssen Warnhinweise auf der Verpackung unbedingt beachtet werden. In Geschäften erhältliches Bittermandelbackaroma birgt keinerlei gesundheitliche Risiken.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Krebstherapie: Übelkeit und Brechreiz verhindern

Mittwoch, den 30. Mai 2007

Neue Medikamente sollen Lebensqualität verbessern!

Bei der Behandlung von Krebs-Patienten sind Übelkeit und Erbrechen häufige Folgen der Chemo- oder Strahlentherapie. Für viele Betroffene sind diese Nebenwirkungen belastender als der Tumor selbst. Manche Patienten brechen die Therapie sogar wegen dieser Beschwerden ab. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts der Universitäten Heidelberg und Bonn wollen Wissenschaftler jetzt die Voraussetzungen für die Entwicklung effektiverer Medikamente zur Anti-Brechreiz-Therapie erarbeiten. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit fast 170.000 Euro.
Ein bedeutender Auslöser für Übelkeit und Erbrechen ist der körpereigene Botenstoff Serotonin. Diese Substanz wird aufgrund der Krebsmedikamente oder Bestrahlung in größerer Menge als normal im Körper freigesetzt. Die Folge: Das „Brechzentrum“ im Gehirn wird angeregt. Um dies zu verhindern, erhalten Krebs-Patienten so genannte Anti-Emetika. Diese Arzneimittel sollen Übelkeit und Erbrechen unterdrücken. Ohne diese Begleit-Therapie würden über 90 Prozent der Patienten an den genannten Nebenwirkungen leiden.
Zu den wirksamsten Anti-Emetika zählen Arzneistoffe, welche die Bindungsstellen (Rezeptoren) für das Übelkeit-auslösende Serotonin im Brechzentrum blockieren. Serotonin kann dann nicht mehr daran andocken. Diese Bindungsstellen werden wissenschaftlich als „Serotonin-3-Rezeptoren“ bezeichnet. Die Rezeptorenblocker wirken jedoch nicht bei allen Patienten gleich gut: Bis zu einem Drittel der Patienten sprechen nicht auf die Blockade an. Im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Forschungsprojekts wollen die Wissenschaftler daher dazu beitragen, wirksamere Medikamente zur Anti-Brechreiz-Therapie zu entwickeln. Dafür nehmen sie die Serotonin-3-Rezeptoren genauer unter die Lupe.
„Der Serotonin-3-Rezeptor besteht aus mehreren Untereinheiten. Die individuelle genetische Zusammensetzung des Rezeptors aus diesen Einheiten kann ein Grund für die unterschiedliche Wirksamkeit der Anti-Brechreizmedikamente sein“, erklärt Dr. Beate Niesler, Projektleiterin am Institut für Humangenetik der Universität Heidelberg. „Denn jeder Patient bringt sein eigenes genetisches Muster im Serotonin-3-Rezeptor mit. Damit das Anti-Brechreizmittel wirkt, muss es jedoch zum Rezeptor passen wie ein Schlüssel zum Schloss.“
Nieslers Forscherteam hat kürzlich zusammen mit der Bonner Arbeitsgruppe bislang unbekannte Untereinheiten des Serotonin-3-Rezeptors entdeckt und charakterisiert. „Wir arbeiten jetzt daran, die individuelle genetische Zusammensetzung des Serotonin-3-Rezeptor-Systems von Krebs-Patienten genauer aufzuklären und ihre Blockierbarkeit zu prüfen“, erläutert Professor Dr. Heinz Bönisch, Projektleiter am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Bonn. Das langfristige Ziel der Wissenschafter ist es, neue und wirksamere Medikamente für die Anti-Brechreiztherapie zu entwickeln, die nicht oder weniger abhängig sind von der genetischen Variabilität des Patienten. Dadurch könnten das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Krebs-Betroffenen deutlich verbessert werden.
Interviewpartner auf Anfrage!

Herausgeber: Deutsche Krebshilfe e. V.

Biologische Krebstherapie

Freitag, den 20. April 2007

Erste zertifizierte Fachklinik für Biologische Medizin/Biologische Krebstherapie in Deutschland: Klinik ProLeben

Das Team der Klinik ProLeben, Greiz mit den Chefärzten Dr. med. Uwe Reuter und Dr. med. Ralf Oettmeier. Die Biologische Krebstherapie unterstützt die Heilung durch den aktivierten Lebenswillen des Patienten als ganzheitliche Behandlungsmethode.

Greiz: Pro Jahr erkranken ca. 350.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Viele Betroffene fühlen sich trotz der hohen Krebs-Erkrankungsraten allein gelassen, ratlos, haben Zukunftsängste und quälen sich mit der Frage „Warum ich?“. Genau an diesem Punkt setzt die Klinik in Greiz, Thüringen mit der Biologischen Krebstherapie an. Sie wurde als erste Fachklinik für Biologische Medizin in Deutschland vom TÜV Rheinland zertifiziert, gemäß ISO 9001. Die Biologische Krebstherapie verbindet Grundelemente der Standardmedizin mit anerkannten und bewährten Verfahren der ganzheitlichen biologischen Medizin.
Die Klinik ProLeben bildet das mitteldeutsche Hyperthermiezentrum und ist Fachbehandlungszentrum für Biologische Krebstherapie, Naturheilverfahren, Homöopathie und spezielle Schmerztherapie.

Für das LEBEN zu leben – dafür steht die Klinik ProLeben Greiz. Im Gegensatz zur Schulmedizin, die Krebs mit Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapie nur im körperlichen Bereich für den Moment behandelt, werden bei der Biologischen Krebstherapie sämtliche Körperebenen diagnostisch und therapeutisch einbezogen. Das ProLeben-Medizin-Konzept betrachtet Körper, Seele und Geist des Menschen ganzheitlich. Positive Gedanken und der eigene Lebenswille werden trotz der Krankheit Krebs aktiviert, was den Gesundungsprozess stark fördern kann.

Die Krebstherapie ist in den vergangenen 50 Jahren von der klassischer Schulmedizin mit der Konzentration auf die Vernichtung und Beseitigung des entarteten Gewebes geprägt. „Die Chemotherapie konnte jedoch nicht die an sie gestellten Erwartungen erfüllen, denn die Überlebensrate nach 5 Jahren liegt trotzt kostenreicher Forschung und Krebstherapien seit 4 Jahrzehnten bei ca. 45 Prozent.“ so Chefarzt der Klinik ProLeben Dr. med. Uwe Reuter. „Aus vielen Studien und Erfahrungswerten ist uns bekannt, dass Krebs auf körperlicher Ebene, aber auch durch seelische Belastungen entstehen kann.“ Das war der Anlass für den ärztlichen Direktor und leitenden Chefarzt Dr. med. Uwe Reuter und den Leitenden Chefarzt Dr. med. Ralf Oettmeier sich mit der ganzheitlichen-biologischen Diagnostik zu beschäftigen und die Biologische Krebstherapie zu entwickeln. Der ganze Mensch steht bei der Biologischen Krebstherapie in der Klinik ProLeben im Mittelpunkt. In der Klinik ProLeben werden die Ängste der Patienten ernst genommen, die Würde wird erhalten und der Patient wird fachgerecht und liebevoll auf dem Weg der Gesundung begleitet.

Die Biologische Krebstherapie ist eine anerkannte Heilungsmethode, bei der nach dem Prinzip „Wichtigkeit, Ebenen und Stufen“ die Behandlung gemeinsam mit dem Patienten festgelegt wird. Dabei geht eine detaillierte Diagnose auf allen Ebenen der Krebsbehandlung immer voraus. Der Abbau von Ängsten, die persönliche Auseinandersetzung mit der Krankheit, die Harmonisierung der Lebensumstände und die menschliche liebenswürdige Betreuung in der Klinik ProLeben bilden die Grundlage für einen angenehmen und positiv beeinflussbaren Behandlungsweg.

Quelle: Mehr Informationen zur Biologischen Krebstherapie erhalten Sie unter klinik-proleben.de  


Mr. Wong Webnews Icio Oneview Linkarena Folkd Yigg Del.icio.us Furl Google Blinklist Yahoo
Senioren-Kompass Bookmarken