Archiv des Tags ‘Rentner’

Pflegebedürftig im Alter - Der Deutsche Ring warnt vor der Kostenfalle

Mittwoch, den 10. Juni 2009

Der Deutsche Ring macht in seiner Mitteilung auf das finanzielle Risiko aufmerksam, das durch unzureichende private Pflegevorsorge entstehen kann. Kinder von Pflegebedürftigen können plötzlich ungeahnten Kosten gegenüberstehen, wenn ihr Einkommen auf einen Selbstbehalt beschränkt wird und für die Eltern Unterhalt gezahlt werden soll. Nur wer rechtzeitig finanziell vorsorgt, kann dem Alter und einem möglichen Pflegebedarf entspannt entgegensehen.

Laut Pflegestatistik variieren die anfallenden Kosten für eine vollstationäre Pflege in Pflegestufe III in den Bundesländern stark, doch das Risiko zusätzlicher Pflegekosten ist deutschlandweit grundsätzlich vorhanden. In Nordrhein-Westfalen kostet ein Heimplatz bei Pflegestufe III im Schnitt 3130 Euro monatlich. Hingegen zahlen Pflegebedürftige hierfür in Sachsen-Anhalt etwa 2250 Euro. Bei einem Anspruch aus der gesetzlichen Pflegeversicherung von 1470 Euro in Stufe III muss so ein Fehlbetrag von monatlich 780 bis 1660 Euro durch den Pflegebedürftigen aufgebracht werden. Viele Rentner können das nicht bewältigen. Und: In diese Rechnung sind individuelle Zusatzleistungen zur Krankenversorgung, Investitionskosten oder kleine private Wünsche, auf die auch im Heim niemand verzichten mag, noch nicht einbezogen. Schnell sind dann Rente oder andere eigene Mittel aufgebraucht und die Kinder stehen in der finanziellen Pflicht.

Je früher das Thema Pflegevorsorge in der Familie angegangen wird, desto besser. „Aber leider ist trotz aktueller Diskussion um die Pflegereform das Thema bisher nicht stark genug in den Köpfen verankert. Vor allem die jüngere Generation erkennt zwar die Wichtigkeit, setzt aber eher auf den Faktor Zeit und verschiebt das Handeln”, so Jörn Kunath, Spezialist für die Generation 50+ beim Deutschen Ring. Kundengespräche zeigen das immer wieder. So sei nur den wenigsten wirklich klar, dass eine Pflegebedürftigkeit mehrere Jahre andauern und hohe zusätzliche Kosten verursachen kann. In der Regel realisieren Betroffene erst im konkreten Pflegefall das Missverhältnis von Bedarf und Kosten. Wer sich dann ausschließlich auf die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung verlässt, tappt schnell in eine Kostenfalle.

Doch oft fällt das rechtzeitige Gespräch über das Thema schwer. Leitfäden und Checklisten leisten hier Unterstützung. Mit „Lass uns reden”, einem kostenlos erhältlichen Ratgeber, hilft der Deutsche Ring, einen Gesprächseinstieg zu finden. Die Broschüre kann unter Generationenstudie.de abgerufen werden. Die Seite hält weitere Informationen zum Thema „Pflegen und gepflegt werden” bereit und zeigt Möglichkeiten zur individuellen Vorsorge auf, um der Kostenfalle Pflege effektiv zu begegnen.

Quelle: achtung! kommunikation GmbH; Deutscher Ring

Ab Juli gibt es für Rentnerinnen und Rentner mehr Rente

Donnerstag, den 10. April 2008

Für ca. 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner gibt es zum 1. Juli 2008 mehr Geld. Die Renten erhöhen sich um 1,1%. Die Rentensteigerung wird ohne höhere Steuerzuschüsse und ohne Beitragserhöhungen finanziert. 

Das Bundeskabinett beschloss dazu eine Formulierungshilfe für ein Gesetz zur Rentenanpassung 2008. Bei einer monatlichen Rente von 1.000 Euro bedeutet die Anpassung eine Erhöhung um 11,00 Euro. Im vergangenen Jahr betrug die Rentenerhöhung 0,54 Prozent. Davor gab es drei Jahre lang gar keine Rentenerhöhung.
 
Auch Langzeitarbeitslose können zur Jahresmitte mit mehr Geld rechnen. Denn die Rentenanpassung wird auf das Arbeitslosengeld II übertragen. Der Regelsatz liegt derzeit bei 347 Euro monatlich und wird künftig 351 Euro betragen. Dies ist ebenfalls ein Plus 1,1 Prozent.  
 
Die Rentenentwicklung richtet sich an den Bruttolöhnen. Diese sind im vergangenen Jahr in Deutschland mit 1,4 % nur mäßig angestiegen. Dadurch hätte sich rechnerisch eine sehr geringe Rentenerhöhung von 0,46 Prozent ergeben.
 
Eine Ursache für die geringere Rentenerhöhung ist auch die dämpfende Wirkung des zu Altersvorsorgeanteils in der Rentenanpassungsformel (Riestertreppe). Das besagt: Die Beschäftigten wenden mehr für ihre private Altersvorsorge auf. Damit können auch die Rentenanpassungen geringer ausfallen. Diese “Riestertreppe” wird in diesem und im kommenden Jahr ausgesetzt. Deshalb fällt die Rentenanpassung höher aus.

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung liegt derzeit bei 19,9%. Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung ist es nicht erforderlich, den Beitragssatz zu erhöhen. Allerdings wird die nach bisherigem Recht für 2011 vorgesehene Beitragssatzsenkung auf 2012 verschoben. Der Beitragssatz soll dann von derzeit 19,9% auf 19,5% sinken. Im Jahr 2013 soll er dann 19,1% erreichen.
 
Die mit dem demografischen Wandel verbundene finanzielle Belastung Jüngerer soll hierdurch begrenzt werden. Rentner können ein zuverlässiges Sicherungsniveau erwarten. Gesetzlich ist sichergestellt: Der Beitragssatz wird bis zum Jahr 2020 nicht über 20% und bis 2030 nicht über 22% steigen.

Quelle: bundesregierung.de

Rentnerpaar in Wohnung ausgeraubt

Donnerstag, den 14. Februar 2008

Gestern Vormittag gegen 10 Uhr wurde ein Ehepaar in Steglitz Opfer eines skrupellosen Räubers. Ersten Ermittlungen zufolge klingelte der Täter an der Wohnungstür des Ehepaares und wollte sich unter einem Vorwand Zutritt zu den Räumlichkeiten verschaffen. Als sich  der Wohnungsmieter dem Mann in den Weg stellte, schlug dieser unvermittelt auf den 82-Jährigen ein und drängte ihn in die Wohnung. Hier fesselte und knebelte er den Mann sowie dessen 81-jährige Ehefrau und entwendete diverse persönliche Gegenstände sowie ein Fahrzeug, mit dem er unerkannt flüchtete. Der Wohnungsmieter und seine Ehefrau wurden durch die Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht, wo der Mann aufgrund schwerer Kopfverletzungen stationär verbleibt. Ein Raubkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Brutaler Überfall auf Rentner

Samstag, den 18. August 2007

Zwei von vier Straßenräubern, die einen Rentner in Berlin überfallen hatten, konnten Polizeibeamte heute früh kurz nach der Tat festnehmen. Das 70-jährige Opfer wurde gegen 2 Uhr 50 auf einem Hof in der von mindestens zwei Angreifern einer vierköpfigen Gruppe angegriffen, zu Boden geschlagen, mit einer Schusswaffe bedroht und durchsucht. Anwohner wurden auf die Tat aufmerksam, alarmierten die Polizei und machten sich bemerkbar, woraufhin die Räuber ohne Beute flüchteten. Der Überfallene erlitt einen Oberschenkelhalsbruch und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

In Tatortnähe nahmen die alarmierten Polizisten einen 22-jährigen Verdächtigen aus Wilmersdorf fest. Anhand seiner Angaben konnte 23-jähriger Mittäter aus Tiergarten ermittelt und festgenommen werden. Sie wurden einem Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 überstellt. Nach einem weiteren 22-jährigen Komplizen aus Charlottenburg wird derzeit gefahndet. Die Ermittlungen zum vierten, bislang unbekannten Mittäter dauern an.

Quelle: Polizei - Berlin  


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