Archiv des Tags ‘Trickbetrug’

Drei Trickbetrugsversuche mit “Enkeltrick”

Freitag, den 21. September 2007

Am 20.09.2007 kam es zu drei Trickbetrugsversuchen in den Ortslagen Niederfinow, Hohenfinow und Hohensaaten.

In einem der aufgezählten Fälle, wurde eine 84–jährige Frau, von einem ihr unbekannten Mann angerufen, welcher sich als ihr Enkel ausgab. Während des Telefongespräches bat der Unbekannte die 84-Jährige ihm Geld zu leihen, da dieser sich dringend ein Auto kaufen müsse. Daraufhin beendete die Frau richtigerweise das Telefongespräch.

Im Laufe des 21.09.2007 wurde erneut ein Vorfall in Niederfinow bezüglich des geschilderten Sachverhalts bekannt.

Weisen Sie, als Familienmitglieder, Verwandte, Nachbarn und Betreuer von älteren Bürgern ihre Eltern, Großeltern, Nachbarn oder zu betreuende Personen daraufhin, dass die Möglichkeit Opfer solcher Straftaten zu werden besteht und informieren Sie sie über die Vorgehensweise der Täter.

Bei Fragen oder Hinweisen stehen die Telefonnummern der Polizeiwache Bernau, 03338 3610 und die der Polizeiwache Eberswalde, 03334 630 zur Verfügung.

Die Kriminalpolizei ermittelt zu diesem Sachverhalten.

Quelle: Polizei - Brandenburg 

Vorsicht wieder Trickbetrüger mit Enkeltrick

Donnerstag, den 23. August 2007

Mit dem Enkeltrick will ein unbekannter Täter derzeit ältere Menschen ausnehmen. Am Dienstagnachmittag wurden wieder zwei derartige Sachverhalte bekannt. So rief der Betrüger bei einer 80jährigen Frau in Jahnsfelde sowie bei einer 72jährigen Frau in Alttrebbin an und gab sich als Enkel aus. In Verlauf des Gespräches bat er um Geld für den Kauf eines Autos. Zu einer Geldübergabe kam es jedoch nicht. Auch am Mittwoch, ging bei der Polizei ein weiterer Hinweis ein, dass sich der Unbekannte bei einer 84jährigen Frau aus dem Ortsteil Neuküstrinchen meldete.

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen ergaben, dass der Täter auch in den Landkreisen Barnim und Uckermark in Erscheinung getreten ist.

Die Polizei mahnt zu besonderer Vorsicht und bittet darum bei derartigen Fällen sofort die Polizei zu informieren.

Quelle: Polizei Brandenburg

Trickbetrüger ließ Toten sprechen

Montag, den 13. August 2007

Mehr als wackelig war die Geschichte, die sich ein 28-jähriger Trickbetrüger ausgedacht hat, um sein Opfer zu überrumpeln. Gegen 14 Uhr rief er einen 83-Jährigen in Reinickendorf an und gab sich als dessen alter Bekannter aus. Der Trickbetrüger hatte offenbar schlecht recherchiert: DerBekannte ist bereits tot.

Der Rentner wusste das natürlich und staunte ungläubig, als sein toter Kumpel nun am Telefon behauptete, für einen Autokauf in Neukölln nochmehrere tausend Euro ausleihen zu wollen. Er würde einen Boten schicken, der das Geld abholt. Der 83-Jährige alarmierte die Polizei und vereinbarte einen Übergabetermin in seiner Wohnung. Beamte in Zivil bezogen Stellung. Als gegen 17 Uhr 25 erneut ein Anruf bei dem Rentner einging, tauchte gleichzeitig der mit dem Opfer telefonierende Mann vor seinem Wohnhaus auf. Er inspizierte das Gebäude und das Grundstück genau, worauf die Polizisten hervorkamen und ihn festnahmen. Die Kriminalpolizei prüft jetzt, ob der 28-Jährige für weitere Trickbetrügereien in Betracht kommt.

Quelle: Polizei Berlin

Polizei warnt vor neuer Masche beim Trickbetrug!

Montag, den 11. Juni 2007

Die Polizei warnt vor einer neuen Masche im Bereich des Trickbetruges zum Nachteil älterer Menschen. Nach den gegenwärtigen Erkenntnissen kommt eine noch unbekannte Täterin für mehrere Taten in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in Betracht.

Der Ablauf des Trickbetruges wird folgendermaßen beschrieben:
Die Frau spricht ausschließlich ältere Personen (meist über 80 Jahre) an. Auf öffentlichen Plätzen (z.B. vor Supermärkten) gibt sie sich als Ehefrau bzw. Verwandte des Hausarztes der potentiellen Geschädigten aus. So versucht die Betrügerin ein Vertrauensverhältnis zu schaffen, dass sie dann ausnutzt um von den Opfern Bargeld für den angeblichen Kauf eines Rollstuhls oder anderer medizinischer Geräte zu ergaunern.
Die Täterin wird wie folgt beschrieben: weiblich, 40-50 Jahre alt, 160-170 cm groß, glattes blondes Haar über die Ohren reichend (vermutlich trägt sie eine Perücke), Brillenträgerin, sehr gepflegtes Äußeres, gute Manieren, selbstsicheres und eloquentes Auftreten, Deutsche.
Der dargestellte Fall befasst sich mit einer neuen Betrugsvariante zum Nachteil der älteren Bevölkerung. Die Polizei bittet ältere Mitbürger um besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht. Bei Hinweisen wenden Sie sich bitte an eine Polizeidienststelle in Ihrer Nähe.

Quelle: Landespolizeidirektion Kriminalpräävention


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