Archiv des Tags ‘Trickdiebstahl’

Vorsicht Trickdiebstahl (Glas-Wasser-Trick)

Donnerstag, den 4. September 2008

Am 20. August 2008 wurde eine 88-jährige Frau aus dem nördlichen
Saarland Opfer von Trickdieben. Zunächst verschafften sich 5 Personen vermutlich über eine offen stehende Kellertür Zugang zum Wohnbereich der älteren Dame. Zwei der Eindringlinge lockten die Frau unter dem Vorwand ein Glas Wasser trinken zu wollen, in die Küche. Während diesem Ablenkungsmanöver durchsuchten die übrigen Personen die Wohnung und entwendeten aus dem Schlafzimmer einen Briefumschlag mit 500 Euro Bargeld.
Anschließend verließen die Täter schnell das Anwesen.
Die Geschädigte ist sich sicher, dass eine Frau aus der Personengruppe ca. eine Woche zuvor bei ihr an der Wohnung gewesen ist und 5 Euro erbettelt hatte.

Damit Sie nicht Opfer solcher Trickdiebe werden, gibt die saarländische Polizei folgende Tipps:

Lassen Sie keine Fremden  in die Wohnung.

Nutzen Sie Ihren Türspion oder die Türsprechanlage oder schauen Sie aus dem Fenster.

Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst Hilfe telefonisch herbei zu rufen oder das Gewünschte (Schreibzeug, ein Glas Wasser usw.) hinaus zu reichen. Lassen sie hierbei die Tür versperrt.

Bitten Sie bei unbekannten Besuchern möglichst Nachbarn hinzu.

Alarmieren Sie bei zudringlichen Personen an der Wohnungstür die Polizei.

Notieren Sie sich Personenmerkmale, Autokennzeichen oder sonstige Auffälligkeiten.

Weitere Hinweise finden sie auch im Internet über polizei-beratung.de., oder bei jeder Polizeidienststelle, oder direkt über Herrn Kriminaloberkommissar Hagen Berndt Sachbereich 42 (Kriminalprävention) Landespolizeidirektion Saarland Tel.: 0681/ 962-2084

Quelle: Polizei Saarbrücken

Räuberischer Trickdiebstahl

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Am 15.05.08, verschaffte sich ein bislang unbek. Pärchen Zutritt zu einer Wohnung in Pirmasens. Dabei gaben sie der Wohnungseigentümerin gegenüber an, dass die Frau Kreislaufprobleme habe und etwas Wasser zum trinken benötigte. Nachdem ihnen das Betreten der Wohnung ermöglicht wurde, begab sich die Wohnungsinhaberin in einen Nebenraum, um eine Flasche Wasser zu holen. Als sie wenig später zurückkehrte, ging es der Frau offensichtlich wieder besser. Sowohl sie als auch ihr Begleiter gaben an, dass sie dringend weg müssten.

Da die Wohnungsinhaberin nun davon ausging, dass die Kreislaufprobleme lediglich vorgetäuscht wurden, um evtl. Gegenstände oder Bargeld aus ihrer Wohnung zu entwenden, stellte sie sich dem flüchtenden Paar in den Weg. Durch den Mann wurde sie aber zur Seite geschoben, was dem Paar die Flucht ermöglichte. Hinterher stellte die Eigentümerin fest, dass aus ihrer Geldbörse 500 Euro entwendet wurden.

Personenbeschreibung :

1. Männliche Person: ca. 1,70 m groß, ca. 35 Jahre alt, schlank, gepflegtes Erscheinungsbild, schwarzes kurzes Haar mit sogenannten Geheimratsecken
2. Weibliche Person: Ca. 1,60 m groß, ca. 40 Jahre alt, korpulent, gepflegtes Erscheinungsbild, schwarzes Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengehalten.

Zwischen dem Paar und der Geschädigten kam es bereits am Vortag zu einem Zusammentreffen. An diesem Tag führte das Paar einen kleinen schwarzen Hund, vermutlich einen Schnauzer, mit sich.

Da nicht auszuschließen ist, dass das beschriebene Pärchen sich weiterhin durch sein trickreiches Verhalten Zugang zu Wohnungen verschafft, weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, keinen fremden Personen den Zutritt zur Wohnung zu ermöglichen. Um jedoch einer möglicherweise kranken oder hilflosen Person Hilfe zukommen lassen zu können, kann der Rettungsdienst und Polizei über die Notrufnummer 110 verständigt werden. Sollten anhand der Personenbeschreibung Zeugen das Pärchen kennen, bittet die Polizei um Mitteilung unter der Telefonnummer 06332/9760 oder unter der Notrufnummer 110.

Quelle: Polizei Pirmasens

Trickdiebstahl durch angeblichen Zirkusmitarbeiter

Dienstag, den 4. Dezember 2007

92-jähriger Mann aus Homburg-Saar wird Opfer eines dreisten Langfingers

Am 22.11.2007 machte nachmittags am Wohnzimmerfenster des Geschädigten ein Mann durch Klopfen auf sich aufmerksam. Der 92-jährige geh-, hör-, und sehbehinderte Wohnungsinhaber öffnete dem Unbekannten bereitwillig die Tür und bat ihn ein zu treten. Dieser gab sich als Zirkusmitarbeiter aus und erbat Spenden zum Kauf für Winterfutter. Der Geschädigte entnahm aus seiner Geldmappe ein paar Münzen und übergab sie dem vermeintlichen Spendensammler. Beide begaben sich anschließend in die Küche, um ein Glas Wasser zu trinken. Plötzlich rannte der Täter zurück ins Wohnzimmer, wo die Geldmappe des Opfers deponiert war. Mit dieser flüchtete er aus dem Haus. 

Die Polizei gibt hierzu folgende Tipps für die Opfer und deren Angehörige:

  1. Lassen Sie keine  Fremde in Ihre Wohnung.
  2. Nutzen Sie Ihren Türspion oder die Türsprechanlage oder schauen sie aus dem Fenster und lassen sie den Sperrbügel an der Tür vorgelegt.
  3. Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst Hilfe telefonisch herbei zu rufen oder das Gewünschte (Schreibzeug, ein Glas Wasser usw.) hinaus zu reichen. Lassen sie hierbei die Tür versperrt.
  4. Bitten Sie bei unbekannten Besuchern – wenn möglich -  Nachbarn hinzu.
  5. Alarmieren Sie bei zudringlichen Personen an der Wohnungstür die Polizei.
  6. Notieren Sie sich Personenmerkmale, Autokennzeichen oder sonstige Auffälligkeiten.

Quelle und weitere Hinweise www.polizei-beratung.de

Trickdiebstahl am Geldautomaten

Freitag, den 21. September 2007

Erneut treiben im Saarland und in Rheinland-Pfalz Trickbetrüger, die es insbesondere auf ältere Menschen abgesehen haben, ihr Unwesen. So wurde im saarländischen St. Ingbert eine Seniorin am Samstag, dem 15.09.2007 um 1000 Euro betrogen. Auch in Waldmohr und in Kaiserslautern ereigneten in den vergangenen Tagen gleichartige Straftaten.
Hierbei gehen die Täter immer nach der gleichen Masche vor: Die Geschädigten werden während des Transaktionsvorganges am Geldautomaten zunächst von einem Täter beobachtet. Dieser späht die Geheimnummer der Opfer aus. Ein Komplize verwickelt dann die oder den Geschädigten in ein Gespräch, während der andere wieder rum die Scheckkarte aus dem Geldautomaten an sich nimmt. Anschließend verlassen die Täter schnell die Örtlichkeit. Das Opfer wendet sich dem Geldautomaten wieder zu und geht davon aus, dass der die Scheckkarte aufgrund der fortgeschrittenen Zeit eingezogen hat. Währenddessen heben die Täter bei einem anderen Geldautomaten mit der entsprechenden Geheimnummer z.T. vierstellige Geldbeträge ab.

Da in der letzen Zeit vermehrt Trickdiebstähle am Geldautomaten bei der Polizei angezeigt worden sind, gibt die saarländische Polizei folgende Tipps:

- Beobachten Sie bereits vor dem Geldabheben am Geldautomaten Ihr Umfeld genau.
- Achten Sie bei der Eingabe Ihrer PIN stets darauf, dass niemand den Vorgang beobachten kann.
- Bitten Sie aufdringliche Personen oder angebliche Helfer höflich aber bestimmt, auf Distanz zu blieben.
- Vergleichen Sie zeitnah Ihre Rechnungen mit den Abbuchungen auf Ihrem Konto.
- Erstatten Sie beim Verdacht einer Straftat sofort Anzeige bei der Polizei

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de

Quelle: Landespolizeidirektion Saarland

Trickdiebstahlserie ist aufgeklärt

Mittwoch, den 12. September 2007

Eine Serie von Trickdiebstählen in Wohnungen hat das Landeskriminalamt in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin aufgeklärt. Es wurden fünf Tatverdächtige im Alter von 19, 22, 24, 30 und 42 Jahren ermittelt.
Die Personen stehen im Verdacht, sich in zirka 50 Fällen als Mitarbeiter der Wasserwerke ausgegeben und ihre Opfer in deren Wohnungen bestohlen zu haben. Nach intensiven Ermittlungen konnten sie gestern gegen 13 Uhr 30 in der Schloßstraße in Steglitz gefasst werden. Zuletzt hatten sie gegen 12 Uhr 30 und 13 Uhr in Wilmersdorf zwei 71- und 87-jährige Frauen, denen sie jeweils etwas von einem angeblichen Wasserrohrbruch erzählt hatten, in ihren Wohnungen bestohlen. Nachdem die Verdächtigen dann in der Schloßstraße mit einer erbeuteten EC-Karte Geld abgehoben hatten, nahm die Polizei sie fest.
In dem von ihnen benutzten Pkw fanden die Beamten Geld und diverse Schmuckstücke, die zum Teil sofort zuzuordnen waren. Ein Ermittlungsrichter stellte für die fünf Männer Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls aus. Die Ermittlungen zu weiteren Taten dauern an.

Quelle: Polizei - Berlin  


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